Wikipedia Diskussion:Kurier

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Archiv
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Wie wird ein Archiv angelegt?

Board wird Movement Charter wohl ablehnen

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Was ist denn da im Board los? Ich muss zugeben, ich habe mich aus dem Strategie- und Charter-Prozess schon lange geistig ausgeklinkt, weil ich keinen Sinn in der Mitwirkung an einem bereits vorgegebenen Ergebnis gesehen habe. Aber wenn nicht mal das Board das Movement Chater will und die Community zwar immer fleißig Feedback geben sollte aber sehr offensichtlich auch nicht die treibende Kraft hinter dem Prozess war, wer will das Movement Charter denn überhaupt? Da hat sich doch nicht hoffentlich ein bürokratischer, Zeit und Ressourcen fressender Moloch verselbständigt, den in Wahrheit gar niemand will? --Magiers (Diskussion) 13:17, 21. Jun. 2024 (CEST)Beantworten

Es ist offenbar am Ende an einigen Stellen wohl doch etwas zu demokratisch geraten. --Marcus Cyron Mit Ukraine, Israel, Armenien und Iranern 13:28, 21. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Ah, das wäre natürlich eine Erklärung. Wobei die Begründung für mich gar nicht so schlecht klingt: Kein Bezug zum Daseinszweck des freien Wissens und kein Rückhalt in der Community. --Magiers (Diskussion) 13:34, 21. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Den Unterzeichnern würde ich das sogar abnehmen. --Marcus Cyron Mit Ukraine, Israel, Armenien und Iranern 13:41, 21. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Das Board hat Verantwortung übernommen für den eher misslungenen Prozess: meta:Wikimedia_Foundation_Board_noticeboard/Board_liaisons_reflections_on_final_Movement_charter_draft#Process_accountability. Die sind der Meinung, sie hätten von Anfang an klare Ziele und Richtungen vorgeben sollen. Anscheinend hieß es dem Entwurskommittee gegenüber nur "macht mal". (... [the Board] should have more explicit and clear expectations up front so that as a stakeholder the Foundation can engage directly and openly earlier about its own positions, views and boundaries.) --König der Vandalen it's a mans wiki (sachlich korrekt) 13:54, 21. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
"Die WMF will aber wohl einzelne Elemente der Charter schon umsetzen, bzw. hat bereits damit angefangen." - so wie es umseitig steht, dürfte es zutreffen. Es ist dem WMF-Apparat schlicht völlig wurscht, was Community, Affiliates oder Board abstimmen. Die machen das einfach. --Stepro (Diskussion) 14:09, 21. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Der globale Rat war meiner Meinung nach von Anfang an nur als Papiertiger konzipiert. Ich seh das als Demokratietheater, mit dem man die Ehrenamtlichen (jahrelang ...) beschäftigt hält, während die WMF tut und lässt, was sie will. Man sollte sich da keinen Illusionen hingeben: Wer als Ehrenamtlicher irgendwelchen Einfluss haben will, muss seine eigenen Initiativen ergreifen und sich nicht von der WMF an der Nase herumführen lassen. --Andreas JN466 14:10, 21. Jun. 2024 (CEST)Beantworten

Angenommen, es gäbe Wikipedianer, die - wie Magiers schon oben schrieb - dem ganzen Prozess nicht so wirklich gefolgt wären und jetzt da stehen und sich fragen, wo ihnen mal jemand in angemessener und kurzer Ausführlichkeit beschreiben könnte, was das jetzt alles soll, welche Beweggründe es da so alles gibt/geben könnte, wer da in Zukunft anders als vorher über welche Gelder entscheiden kann und insgesamt so den Sinn der ganzen Übung erläutern. Also wo könnte so ein Wikipedianer mal hinklicken, um sich diesbezüglich zeit-effizient aufzuschlauen. Frage für einen Freund. --Jensbest (Diskussion) 15:52, 21. Jun. 2024 (CEST)Beantworten

Sinn: Ablenkung davon, dass der Apparat schon alles übernommen hat. Die Community(ies) bekommen mittlerweile (wenn auch in netteren Worten verpackt) ohnehin nur noch "Fuck the Community. Who cares?" zu hören, wie wir gerade auf Commons. --Marcus Cyron Mit Ukraine, Israel, Armenien und Iranern 17:42, 21. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
" wo könnte so ein Wikipedianer mal hinklicken," - nirgendwo. Das ganze findest Du Sicherlich in den Weiten von meta; auf verschiedenen Seiten, Diskussionsseiten und Archiven selbiger. Völlig unübersichtlich wie es sich für ein ordentlich bürokratisches, selbstbestätigendes Monster gehört. ...Sicherlich Post 23:29, 22. Jun. 2024 (CEST) ich bin übrigens wie Magiers ausgestiegen; das ganze Geschwurbel ist etwas für Beamte die Prestige in unproduktiven Aktionen gewinnen wollen.Beantworten
Es ist tatsächlich auffällig, dass es weder zur Movement Charter noch zum Universal Code of Conduct eine Seite in hiesigen Projektnamensraum gibt. Die hat einfach keiner angelegt. Und quod non est in dewiki, non est in mundo. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 00:16, 23. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Weil meta der neue Tummelplatz werden soll. Aber, das möchte ich durchaus positiv hervorheben, es ist in verschiedene Srpachen übersetzt. Das hilft beim dem Umfang und der "Komplexität" (Wirrwarr/Bürokratischem Irgendwas) wenig, aber immerhin. ...Sicherlich Post 08:09, 23. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Meta ist ja als Primärquelle ganz nett, aber mir ging es um eine Zusammenfassung, aus der man schlau werden kann. Viele Formulierungen auf meta sind halt so, dass jeder sich was reinlesen kann und dann hoffen muss, dass das, was hinten rauskommt, ein paar Überschneidungen mit dem hat, was man sich so vorher zusammengereimt hat. --Jensbest (Diskussion) 15:46, 23. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Das Ding ist halt: wer, der/die hierher kommt und zu aller erst Artikel schreiben/verbessern will, hat die Zeit und Lust, sich überhaupt durch den Wust zu arbeiten? Das kann man nur, wenn man auf sowas steht, oder es der Job ist. Es ist eine so große Menge, dass sie ein Normalmensch einfach gar nicht mehr überschauen kann, selbst, wenn er will. Natürlich wird die Masse der Freiwilligen, selbst derer, die sich auch ein wenig für das "dahinter" interessieren, nicht mehr mit genommen. Und wenn das so ist, läuft doch schon etwas ganz gewaltig falsch. Organisationen wie die WMF sollten helfen und das Leben erleichtern und nicht der Grund der Komplikationen sein. Hinzu kommt, dass das meist in einem Bürokratie-Englisch geschrieben ist, welches der Durchschnittsmensch nie in der Schule lernt. --Marcus Cyron Mit Ukraine, Israel, Armenien und Iranern 15:46, 23. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Tja, das ist eben die Sprache der Geschäftsleute. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 16:20, 23. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Leider habe ich meinen Passierschein A38 derzeit verliehen. OO --Marcus Cyron Mit Ukraine, Israel, Armenien und Iranern 22:11, 25. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Die Diskussion ist auch schon unübersichtlich genug ohne in einzelnen lokalen Projekten Projektseiten dazu zu pflegen. Die meisten Texte sind auf meta übersetzt und alle haben einen Browser. --Ailura (Diskussion) 13:27, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Alle haben einen Browser. Aber ernsthaft: Meta, where innovative ideas die. Elf Jahre ist das jedenfalls her. Hat sich daran etwas geändert? Funktioniert der Transfer zwischen dewiki und metawiki und zurück? / Ersetze: metawiki durch commonswiki oder wikidatawiki.
Quod non est in dewiki non est in mundo. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 14:40, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Aber wenn er nicht funktioniert ist es erst recht sinnlos hier darüber zu reden wo es nirgendwo ankommt. --Ailura (Diskussion) 10:56, 25. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Naja, dass der Transfer nicht funktioniert, das stimmt doch nicht wirklich. In den vergangenen Jahren haben Gereon K., C. Jackel und meine Wenigkeit das professionell gemacht, aber daneben gibt es ja auch viele Freiwillige, die immer mal wieder aufmerksam machen, so Johannes89, der König, Martin bzw. DerHexer, auf eine verquere Weise auch AndreasJN466 etc.
Was die Movement Charter angeht, dazu gab es nicht nur auf der WikiCon, sondern auch im Kurier immer wieder Beiträge. Als Einstieg für den Freund von @Jensbest ist m:Movement_Charter/Frequently_Asked_Questions/de wohl das Beste. --Denis Barthel (Diskussion) 11:29, 25. Jun. 2024 (CEST)Beantworten

<im Waldorf und Statler-Modus> schreib ich schon länger hier: sperrt´s as zua (Sperrt es zu. das Ganze) looool Ich finde leider die Mär vom Seenotrettungsverein (als link) nicht, der als tatkräftiger Verein beginnt und am Schluss das Club-/Vereinshaus mit Vorstand und Ledersesseln mit Namensschildern das Wichtigste ist. --Hannes 24 (Diskussion) 09:58, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten

Wikimedia Deutschland wird zustimmen

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Hallo zusammen, das Präsidium von Wikimedia Deutschland hat gerade beschlossen, dass wir der Charter trotz der Verlautbarung der Foundation zustimmen werden. Auf Meta findet ihr unser Statement dazu. Alice Wiegand (Diskussion) 09:57, 22. Jun. 2024 (CEST)Beantworten

Interessant. Das ist ein Indiz dafür, dass Marcus' Interpretation einen wesentlichen Punkt trifft: Die WMF und speziell das Board of Trustees möchte die Macht behalten. Dass die zwölf Trustees "formally accountable to nobody (other than US non-profit laws)" sind, ist eine sehr deutliche, aber wohl treffende Beschreibung. --Mautpreller (Diskussion) 10:21, 22. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
+1. Und: … to not stand in the way … – Danke für den Satz, @Lyzzy und Präsidium! --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 10:30, 22. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
"It is good enough for now, safe enough to try." - Was für ein starker Satz in diesem Zusammenhang. So passend für ein Projekt, das seit mehr als 20 Jahren Dinge erfindet, ausprobiert, und sich ständig anpasst. Es wäre sehr wünschenswert, wenn die WMF sich ebenso verhalten würde. --schreibvieh muuuhhhh 16:35, 22. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Einerseits interessant, dass WMDE hier nicht auf Kurs des Boards ist (ich hatte in der Vergangenheit manche Akklamation von WMF-Aktionen vor allem vor dem Hintergrund der finanziellen Abhängigkeit verstanden), andererseits weiß ich nicht, was ich von dem ganzen Prozess halten soll. Eine "Stimme des Movements" wäre wirklich nötig, da pflichte ich dem Statement der WMDE bei, aber wie kann sich das aus einem Prozess entwickeln, der nach meiner Wahrnehmung irgendwie so gar nicht vom Movement ausgeht oder von ihm getragen wird?
Oder sogar eins weiter: eigentlich ist das ganze "Movement"-Gedöns ja schon eine Erfindung der WMF, was es gibt sind Communities in den einzelnen Projekten und auch die - das wird jedem, der meint, für die "Community" zu sprechen, immer schnell entgegengehalten - sind ja nicht wirklich homogen, und es haben ein paar Zeitreiche ein lautes Wort, wogegen die Mehrheit einfach still werkelt. Aber das ist doch wohl bei keinem Gremium anders, egal wie scheinbar demokratisch (von einem winzigen Bruchteil der Freiwilligen tatsächlich gewählt) es inthronisiert wird. --Magiers (Diskussion) 16:47, 22. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Also dass WMDE und WMF eine recht "holprige" Beziehung haben und alles andere als immer auf einer Wellenlänge liegen, ist eigentlich recht gut bekannt. Natürlich (und zurecht) mißfällt es WMDE, wenn die WMF in ihrer Vorstellung des alles kontrollierenden Moloch die Möglichkeiten von WMDE (und anderer lokaler Chapter) immer weiter beschränkt. WMDE ist Verfechter eines "Föderalismus", wohingegen die WMF eine starke Zentralmacht vertritt. Da gab es schon des öfteren Reibereien. --Marcus Cyron Mit Ukraine, Israel, Armenien und Iranern 16:53, 22. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Auch wenn ich wenig Informationen habe und immer noch hoffe, dass mir dieser ganze Prozess (Sinn und Form) mal erklärt wird. Bis dahin kann ich - auch hinsichtlich den Anmerkungen von @Magiers - nur mein Interesse äußern, jenseits der deutschsprachigen Community mal die Communities anderer europäischer Sprachen kennenzulernen. Haben wir eine Vorstellung der anderen WP-Communities auf diesem Kontinent? Ich kenne nur ein paar europäische Gesichter, die seit langer Zeit den offiziellen, institutionellen Diskurs prägen, aber wenige Vertreter:innen aus den Communities. --Jensbest (Diskussion) 16:54, 22. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Es gibt eine Dachorganisation der europäischen Chapter, Thematischen Organisationen und Interessengruppen: m:Wikimedia Europe sowie die m:Wikimedia European Affiliates Cooperation. Ich weiß allerdings nicht, ob die sich irgendwo geäußert haben. --Marcus Cyron Mit Ukraine, Israel, Armenien und Iranern 17:01, 22. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Es haben einige weitere Affiliates ihre Ansichten veröffentlicht: meta:Talk:Movement_Charter. Die Franzosen wollen wohl demnächst auch was veröffentlichen. --Der-Wir-Ing ("DWI") (Diskussion) 23:53, 22. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Ich glaube, dass die Wahrnehmung, die Charter würde nicht vom Movement getragen, so nicht korrekt ist. Die Affiliates, also Chapter und Usergroups, haben diesen Prozess ganz wesentlich angeschoben und eingefordert. Dabei spielte sicher eine wichtige Rolle, dass das Movement bisher zentralistisch organisiert ist (Marcus hat es oben schon geschrieben) und selbst große Chapter letztlich abhängig sind vom Wohlwollen der WMF. (Da stand übrigens kein "powergrabbing" hinter, sondern dass ist natürlich so gewachsen).
Das gilt aber auch für alle andere Entscheidungswege, auch die communityrelevanten. Wo fließt wann Geld hin, welche Organisationsformen soll es geben, wer lizenziert Chapter und Usergroups. Bisher lag diese Verantwortung/Macht letztendlich immer bei der WMF.
Die Movement Charter versucht das zu ändern und das organisch gewachsene (sprich chaotische) Durcheinander durch ein System zu ersetzen, das alle Interessengruppen ins Boot holt und die Macht umverteilt, was für die WMF natürlich bedeutet, Verantwortung bzw. Macht abzugeben.
Das Komitee hat in meinen Augen einen guten Job gemacht und wer z.B. Ciell auf einer WikiCon oder den Calls erlebt hat, der hat eine glaubwürdige und authentische Wikipedianerin erlebt, die genau dafür gekämpft hat, die Position der Community stark zu machen.
Ich persönlich werde die Movement Charter befürworten. Und ich kann nur allen empfehlen, dass ebenfalls zu tun. Denn trotz aller Mängel ist sie für mich ein entscheidender Schritt zur Demokratisierung des Movements. Tatsächlich sind Communitys mit Chapter und Usergroups diesmal auf der gleichen Seite und das nicht nur WMDE, sondern auch der Osteuropa-Hub inzwischen sich dafür aussprechen, spricht Bände.
Und die undemokratische Geste, noch vor der Wahl die Ablehnung durch das BoT zu empfehlen, deren Ergebnis wird zumindest Lorenzo Losa bei der unmittelbar folgenden Boardwahl hoffentlich zu spüren bekommen. --Denis Barthel (Diskussion) 10:27, 25. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Hallo in die Runde, ich habe heute für die Ratifizierung der Charta gestimmt und einen Kommentar hinzugefügt. Dort heißt es: "Die Kommentare werden öffentlich einsehbar sein." Kann mir jemand von Euch verraten, wo ich diese Kommentare auf Meta einsehen kann bzw. ab wann? Danke - Brücke 16:56, 25. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
@Dr. Bernd Gross - Bei den letzten kommentierten Abstimmungen war es so, dass nach der Wahl die aufgelaufenen Kommentare publiziert wurden, für die U4C-Charter zum Beispiel hier. Während der Wahl sind sie noch nicht sichtbar. --Denis Barthel (Diskussion) 17:02, 25. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Vielen Dank Denis --Brücke 17:10, 25. Jun. 2024 (CEST)Beantworten

Austausch zur Movement Charter in einem spontanen Community-Forum

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Hallo! Leider war ich die letzte Woche krank, habe aber den Wunsch nach einem kleinen, kurzfristig umgesetzten Austausch zur „Movement Charter“ jedoch noch gelesen. Gern biete ich im Rahmen des Community-Forums spontan einen kleinen Überblick, wo und wie es zu der Ratifizierung der „Movement Charter“ gekommen ist, kann etwas zum aktuellen Stand des Textes und auch zu den internationalen Diskussionen hierzu erzählen. Und natürlich beantworte ich gern alle Fragen zum Thema, die ich aufgrund meiner beruflichen Funktion beantworten kann! – Da die Ratifizierung am 9. Juli enden wird, bitte ich um Meldung bis Freitag, 5. Juli 16:00 Uhr im Community-Forum, welcher Tag für einen Austausch für euch am günstigsten ist. Uhrzeit jeweils 18 bis 19 Uhr, ich bin verfügbar am Sa, So, Mo und Di. Welcher Tag die meisten (mindestens drei) Stimmen verzeichnet, bekommt den Zuschlag. ;) Grüße, —Martin (WMDE) (Disk.) 19:56, 3. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Ein Ping an manche, die an einer solchen Unterstützung Interesse hätten: @Marcus Cyron, Jensbest, Magiers, Denis Barthel, Der-Wir-Ing: Es sind natürlich alle-alle herzlich eingeladen! —Martin (WMDE) (Disk.) 20:00, 3. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Vielen Dank für das Interesse und Eintragen. Der Termin findet am Montag, 8. Juli, von 18 bis 19 Uhr statt. Weitere Informationen weiterhin auf der zuvor genannten Projektseite. Grüße, —Martin (WMDE) (Disk.) 16:28, 5. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Hallo, ich habe mir den Text genau durchgelesen und kaum etwas Anstößiges gefunden. Der Text lässt sich gut mit vernünftigem, enzyklopädischem Denken vereinbaren und betont die Bedeutung der Community und des Individuums. Sicherlich ist der organisationsbezogene Teil ein wenig schwach. Allerdings wird das Dokument sowieso nicht umgesetzt werden, weil die WMF negativ darüber denkt. Trotzdem ist es wichtig, dass Communitys und Organisationen das Dokument mit großer Mehrheit unterstützen - als politisches Signal in Richtung WMF, dass sich was ändern soll. --Ziko (Diskussion) 13:10, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Es gibt mittlerweile auch eine Zusammenfassung der „Movement Charter“ sowie eine inhaltliche Analyse der Auswirkungen der Änderungsvorschläge; also was bliebe wie bisher, was ändert sich und was ist komplett neu. Grüße, —Martin (WMDE) (Disk.) 13:50, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Board hat Charta abgelehnt

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Siehe –

Es gab eine Gegenstimme bei dem Board-Votum, Benutzer:Mike Peel. --Andreas JN466 14:10, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Und gleich die nächste Schleife eingezogen: "that the timeline for this work will involve a preparation phase (to begin immediately), an implementation phase (from January 2025 to December 2026, with the Board committed to ongoing monitoring), and an evaluation phase (to be completed by April 2027) when the Board determines the next steps" - also Ruhe im Karton bis Mai 2027... --schreibvieh muuuhhhh 14:27, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ja, so geht das dann immer weiter. Die Einführung demokratischer Strukturen erfordert eben eine laaaaaaange Vorbereitungszeit ... ;) --Andreas JN466 14:44, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Immerhin gibt es wenigstens einen dissenter. Den Namen werde ich mir merken, die anderen auch. --Mautpreller (Diskussion) 16:29, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Drei von denen, die für die Ablehnung der Charta stimmten, stehen ab 3. September zur Wiederwahl an:
  • Lorenzo Losa
  • Rosie Stephenson-Goodknight
  • Victoria Doronina
Mehr zur Wahl und den Kandidat*innen hier im Signpost und hier auf Meta-Wiki.
Frappierend ist auch – selbst, wenn fünf der sechs Community-and-Affiliates-Repräsentanten für die Charta gestimmt hätten, wären sie zahlenmäßig im Board in der Minderheit gewesen. --Andreas JN466 17:38, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Mein Gott, ich bin einer Meinung mit Andreas ... --Denis Barthel (Diskussion) 03:58, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
ein lächelnder Smiley  --Andreas JN466 13:45, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Angenommen die individual votes und die affiliate votes würden der Charta zustimmen. Ist sie dann angenommen, auch wenn das Board nicht zugestimmt hat? Oder sind diese beiden Abstimmung damit eh hinfällig, weil durch die Ablehnung des Boards es zu keiner Annahme insgesamt kommt? Kann das jemand für mich aufklären? --Jensbest (Diskussion) 16:44, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich entnehme dem "Ruhe im Karton bis Mai 2027" von @Schreibvieh, dass die Charta damit bereits abgeblasen ist?--Jensbest (Diskussion) 16:45, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Die Charter muss von allen drei Gruppen (Community, Affiliates, Board) angenommen werden. Durch die Abstimmung des Boards ist das Thema durch - also bis Mai 2027. --schreibvieh muuuhhhh 17:02, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Meine Prognose wäre, dass es auch nach dem Mai 2027 keine Änderungen geben wird. Im Mai 2027 werden wir ganz andere Sorgen haben. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 17:07, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Der gesamte Vorlauf deutete ja schon daraufhin. Dieses ewig freundliche "das mit dem GC muss irgendwie noch klarer geregelt werden"-Argumentieren hat einerseits valide Aspekte, ist aber andererseits auch eine Methode, immer wieder einen Punkt zu finden, den man als noch für "zu unklar" formuliert hält. Das mit dem Verschleppen nach 2027 durch diese hübsch seriös aussehende Phasen-Formulierung sollte nochmal in Zweifel gezogen (und damit vorgezogen) werden. Inhaltlich muss halt nun in Form und Inhalt eine deutlichere, aber auch selbstkritischere Sprache bei den Punkten gefunden werden, die für das Ganze relevant sind. Sprich für die Punkte, bei denen es um Geld und um Macht geht. Das wird sicher interessant, angesichts der sich verschlechternden Rahmenbedingungen. --Jensbest (Diskussion) 17:21, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich finde es gäbe eine relativ einfache Alternative für ein Global Council: Man vergrößert einfach das Board auf 30-40 Personen und lässt die Hälfte davon direkt von der Community wählen und die andere Hälfte von den Affiliates bestimmen. Damit wäre das Ziel der Charta erreicht ohne komplett neue Strukturen zu schaffen. Dieser Vorschlag ließe sich in wenigen Monaten umsetzen, dafür braucht man keine drei Jahre. --GPSLeo (Diskussion) 17:31, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
So einfach ist es aus verschiedenen Gründen nicht. --Jensbest (Diskussion) 17:38, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Es soll nicht einfach sein, weil das Ziel ja gar nicht wirklich erreicht werden soll. Dazu sind die Futtertröge einfach zu groß. Erst müssen die kleiner werden. Das Spendenaufkommen muss massiv zurück gehen, so weit, dass es nicht mehr lohnt sich ohne Liebe für diese unsere Projekte einzubringen. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 17:56, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Siehe hierzu die aktuellen Diskussionen in der englischen Wikipedia (ich weiß, englisch ... DeepL hilft) über die Spendenbannertexte:
Die meisten Einnahmen kommen global nun mal von den englischen Bannern und den meist wörtlichen Übersetzungen davon. Der Bannersatz, der bei den Diskussionen aktuell kritisiert wird, ist:
  • "It will soon be too late to help us in our fundraiser" (etwa: „Es wird bald zu spät sein, um uns bei unserer Spendenaktion zu helfen“)
Dieser Satz ist nun nach Meinung einiger Leute geeignet, eine Finanznot zu suggerieren, so, als wäre Wikipedia aus Geldmangel kurz vor dem Abnippeln, was natürlich nicht der Fall ist (im Gegenteil, die WMF ist reicher denn je).
Ich kann mir eigentlich gut vorstellen, dass dieser Satz allein einige Dollars locker macht und bei den A/B-Tests der Foundation ein klares Plus erzeugt (sonst stünde er ja auch nicht da). Der Admin, der 2022 die Umfrage zu den Spendenbannern abgearbeitet hat, weist darauf hin, dass der klare Konsens der Community damals war: Ehrlichkeit und Respekt gegenüber den Lesern müssen vor Maximierung der Einnahmen kommen.
Andererseits bin ich inzwischen auch fast überzeugt: Wenn die Spendeneinnahmen von den Lesern wirklich mal ernsthaft zurückgehen würden, würden Großunternehmen, Stiftungen und staatliche Subventionen die Lücke füllen. Die „Futtertröge“ und die damit verbundene Unternehmenskultur bleiben. --Andreas JN466 18:49, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Blöd, wenn man "too big to fail" ist. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 19:23, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Nichts und niemand ist too big to fail. Selbst das Römische Reich ist irgendwann implodiert und auch die WMF wird nicht ewig bestehen. -- Chaddy · D 19:38, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Das ist aber ein anderes Konzept. Das Römische Reich ist in andere Formen transformiert, weil es nicht mehr anders konnte. Das Konzept "too big to fail" bedeutet aber, selbst wenn sich eine Organisation selbst nicht mehr tragen kann, dass ein Scheitern aufgrund ihrer einmaligen Bedeutung nicht von Dritten gestattet wird und sie deshalb eine externe Unterstützung zum Erhalt bekäme. Sie wie die Banken mit ihren miesen Geschäften währen der Finanzkrise. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 19:53, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ja, stimmt schon. Aber diese externe Unterstützung ist keineswegs für immer garantiert. -- Chaddy · D 20:00, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Frederick Douglass hat mal was gesagt, was weit über seinen historischen Kontext hinaus wahr ist: „Ohne Kampf gibt es keinen Fortschritt. Diejenigen, die Macht haben, geben ohne eine entsprechende Forderung nie etwas davon ab. Sie haben das nie getan und werden es auch nie tun. Finde heraus, was ein Volk bereit ist, stillschweigend zu tolerieren, und du hast das genaue Maß an Ungerechtigkeit und Unrecht herausgefunden, das ihm auferlegt werden wird.“
Also: Klassenkampf! Presse einschalten. ein lächelnder Smiley  Nein, natürlich nicht ... solche Streitigkeiten lassen alle Beteiligten blöd aussehen. Aber man müsste als Schuss vor den Bug doch auch mal in der Öffentlichkeit dezent darauf hinweisen können, dass die Geldeinnahmen und Geldforderungen der WMF nur dann legitim sind, wenn sie auch im Sinne derer, die die ihnen zugrundeliegenden Werte schaffen, eingesetzt werden.
Geld ist das einzige Druckmittel, das die WMF akzeptiert. Sie wird alles tun, um eine Beeinträchtigung ihres Images und eine daraus folgende Schmälerung ihrer Einnahmen zu verhindern. Das ist der einzige echte Hebel, den die Community hat. Die von der Foundation selbst angeleierten Chartas und Global Councils sind vollkommen relevanzlos. Sie sind nur Theater. --Andreas JN466 20:30, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Siehe auch die aktuellen englischen E-Mails, die an bestehende Spender versandt werden: Email 1, Email 2, Email 3, Email 4. Diese auf Meta-Wiki verlinkten Mustermails haben nun nicht mehr Bilder von Jimmy Wales, sondern Bilder von Lisa Seitz-Gruwell (und laut Kommentaren auf en:WP stimmen die Commons-Lizenzen nicht). --Andreas JN466 21:35, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich fürchte auch, dass das genauso ist: "Die von der Foundation selbst angeleierten Chartas und Global Councils sind vollkommen relevanzlos." Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher: Ich kann mit diesen Prozessen (im Rahmen der Strategiediskussion) sehr wenig anfangen, sie scheinen mir die entscheidenden Fragen nicht mal zu berühren. Die entscheidende Frage ist meines Erachtens, dass das Board of Trustees keinerlei Legitimation hat, Entscheidungen "für" die Wikipedia (und ihre Schwesterprojekte) zu treffen oder auch nur für die Projekte zu sprechen. Es ist eine freischwebende "Geschäftsführung" ohne rechtliche oder tatsächliche Basis. Ich glaube nicht, dass ein "Global Council" daran etwas Wesentliches ändern würde. Festhalten kann man aber, dass das Board einen Machtverlust befürchtet. Deshalb habe ich für die Charta gestimmt, denn wenn das Board wenigstens einen kleinen Teil seiner Macht einbüßen würde, wäre das eine sehr positive Entwicklung.--Mautpreller (Diskussion) 09:12, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
"Einbüßen von Macht" ist ja kein Selbstzweck. Es würde Macht anders verteilt. Darum geht es. Es gibt ja jenseits der Insel der (noch) Glückseligen (aka deWP) auch andere Sprachversionen, deren Realität in Community und Verwaltung nicht so weitesgehend ruhig verläuft. Es geht nicht nur um deWP (wo ja nebenbei erwähnt noch ein feststellbarer Anteil von Macht und Geld fokussiert ist) - das will ich damit betonen. Eine Verlagerung von Macht aus einer quasi unipolaren in eine echte multipolare Situation bringt eine Reduktion der Einflußmöglichkeiten des ursprünglichen Zentrums, aber eben auch eine neue Verteilung der Macht. In welcher Form und in welche Hände diese fällt, ist die zentralere Frage als ein reines "Board will keine Macht verlieren"-Lamentieren. Die vom Board (vordergründig) gebrachte Kritik etlicher Unklarheiten in der Verantwortungs- und Entscheidungsstruktur eines GCA/GCB hat einen zutreffenden Kern. Wie viel davon Instrumentalisierung und wie viel davon echte Sorge ist, sollte bei einer nüchternen Betrachtung zweitrangig sein. Der Wechsel von uni- auf multipolar ist imho von ein wenig naivem Mut angetrieben, der sich im besten Fall bewusst ist, dass hier der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben wird. Die teilweise Offenheit in der Ausgestaltung des GC ist wahrscheinlich dem Wissen geschuldet, dass es einen iterativen Prozess dafür geben müssen wird. Was imho fehlte, war die konkretere Rahmengebung dieses iterativen Prozesses. Ja, okay, die wachsende Größe des GC war in längeren Schritten angesetzt, aber das hat dann wohl dem Board nicht gereicht als Rahmengebung. Wer die (geschickte) Intransparenz der bestehenden Strukturen kritisiert, sollte sich zumindest Gedanken machen, ob im Vorfeld und im Prozess einer Machtdiffusion nicht auch ein wenig belastbares Wissen über die neuen potentiellen Player transparent vorliegen sollte, zumindest wenn man es so ein bissel demokratisch(er) machen will. #justmy2cents4theday --Jensbest (Diskussion) 09:48, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich denke, eine Lösung kann nur demokratisch sein: eine Trägerorganisation, in der die weltweiten User Mitglieder sind und Stimmrecht haben.--Mautpreller (Diskussion) 09:54, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Lieber @Mautpreller, wenn du das noch mit dem kalifornischen Gesellschaftsrecht in Einklang bringst, nenne ich dich einen Helden! :) --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 10:13, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich glaube schlicht nicht, dass das unmöglich ist. Soweit ich weiß , ist das Board 2006 zu der Auffassung gekommen, eine "membership organization" sei nach dem Gesellschaftsrecht Floridas nicht praktikabel. Es gab jedoch schon damals andere Stimmen. Das ist 18 Jahre her. Die Möglichkeiten sind meines Wissens nie mehr ernsthaft geprüft worden, es ist zum Dogma geworden, dass "das nicht geht". Meiner Ansicht nach fehlt vor allem der Wille, eine demokratische Struktur zu etablieren; es ist kein Wunder, dass dann auch keine Wege gesucht werden. --Mautpreller (Diskussion) 10:37, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Das mit dem US-Recht könnte nach der Präsidentschaftswahl in diesem Jahr ein noch viel substantielleres Problem und tatsächlich existenzbedrohend werden. Das könnte vielleicht auch auch ein Grund des Boards für die Ablehnung gewesen sein, dass sie im Hintergrund schon Pläne erarbeiten die komplette Organisation notfalls in wenigen Monaten in eine andere Jurisdiktion umzuziehen. --GPSLeo (Diskussion) 11:24, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich schlage einen Umzug in die Schweiz und eine Organisation nach Schweizer Vereinsrecht vor - wie etwa die FIFA und das IOC ;-). Das ist nur halb im Scherz: Das Schweizer Vereinsrecht ist tatsächlich sehr schlank, flexibel und würde einer solchen Mitglieder-Organisation keine Steine in den Weg legen. Gestumblindi 11:43, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Das ist gar kein Scherz, denn das Schweizer Recht bietet sich als Sitz geradezu an, weil alle schwierigen Rechtsfragen für solche inter-/transnationalen Organisationen schon lange geregelt bzw. entschieden wurden, weil es damit in der Schweiz sehr viel Erfahrung gibt. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 11:58, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Gerade weil es Organisationen wie das IOC und die FIFA anzieht, habe ich meine Probleme mit diesem Recht. Denn am Ende ist das alles doch wieder nur am Geld ausgerichtet, davon will ich aber endlich weg kommen. Das dürfte in der Schweiz völlig unmöglich sein. Ich bleibe bei Island. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 14:53, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Der Vorteil besteht schlicht darin, dass man weiß, woran man ist, wenn man dort eine Gesellschaft gründet. Damit hat Island nun eher weniger Erfahrung. Ungeklärte Rechtsfragen bergen Risiken, weil man sie ggf. ausprozessieren muss, was teuer und zeitaufwändig ist. Außerdem hält es einen von dem ab, was man eigentlich tun will. Die Schweiz hat sich darauf eingestellt und ist deshalb ein guter Standort. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 18:39, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Nein, das würde einem vielfältigen Populismus (u.a. auch der unter Pseudonym agierenden Teilnehmer) Tür und Tor öffnen. Eine Entwicklung zu einer Mischung aus Repräsentation und BürgerUserrat sollte imho angestrebt werden. Es gibt durch User & Affiliates bereits eine Realität, auf die ein an das Zweikammern-Prinzip angelehnte Struktur aufbauen könnte. Neben der Transparenzfrage in einer neuen Machtverteilung stellt sich sicher auch die Effizienzfrage (wenn es um die Gestaltung der Einnahmen- und Verteilungsprozesse geht - immer auch mit einem kritischen Blick auf die Effizienz und Zielgerichtheit der aktuellen Methoden. Für mich steht - nach diesem erzwungenen Zwischenstop durch die Board-Abstimmung - nun im Vordergrund eine ehrliche Transparenz in Sachen Personen, Strukturen und Zukunftsfähigkeit innerhalb der angestrebten "multipolaren" Umsetzung. --Jensbest (Diskussion) 10:14, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Es gäbe wahrscheinlich auf lange Frist kein attraktiveres Ziel als eine feindliche Übernahme der Wikipedia. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 12:01, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Buchempfehlung: The Editors. Der erste Wikipedia-Thriller.
(2. und letzte Reklame für das Buch.) --Andreas JN466 13:53, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
„And far from Morgan’s sight, in places as different as Beijing and Kansas, some of the editors have plans of their own…“ Spannung. --Jensbest (Diskussion) 15:41, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Wäre die einfachste Lösung nicht, wenn das Kuratorium zu 100% aus demokratisch legitimierten Mitgliedern (meinetwegen plus Jimbo) bestünde?
Abgesehen davon: Wir können uns hier den Mund fusslig reden. Die Foundation reagiert nur auf Druck von außen, in der öffentlichen Sphäre. Das war schon immer so (so kam z.B. auch die lange aufgeschobene Regelung bezüglich bezahltem Schreiben in den Terms of Use zustande.) Druck von innen, von ein paar Ehrenamtlichen, ist ihr scheißegal, solange die Öffentlichkeit davon nichts mitkriegt. --Andreas JN466 13:33, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich kann es mit meinem demokratischen Grundverständnis nicht in Einklang bringen, die Vorsitzende, eine Stellvertreterin und den Großteil der Kommittee-Vorsitzenden ohne Wahl zu kooptieren. Bei irgendwelchen Beisitzern kann das schon sinnvoll sein, zusätzliche Expertise zu holen. --Ailura (Diskussion) 14:51, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
+1. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 14:57, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Früher gab es da mal ein "Advisory Board", also ein nicht stimmberechtigtes Beraterteam. 2007 gegründet. Seit etwa 2018 vollends eingeschlafen. m:Advisory_Board. --Andreas JN466 19:21, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Gerade Herrn Wales möchte ich endlich raus aus diesem Gremium wissen. Dieser Ayn-Rand-Verehrer ist einer der größten Klötze am Bein. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 14:59, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Marcus Cyron: Jimbo loswerden zu wollen ist illusorisch weil er de facto das Gesicht der Wikipedia ist. Und er hat mMn. auch genug geleistet um einen Platz auf Lebenszeit inne zu haben. Würden die anderen Mitglieder normal gewählt, dann wäre der eine Platz BTW auch egal. --DaB. (Diskussion) 18:44, 13. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich denke nicht, dass eine Mitgliederorganisation aus Pseudonymen möglich ist. Rechtsgültige Wahlen benötigen personelle Identitäten. Das heißt aber nicht, dass ein demokratischer Aufbau nicht möglich ist. Es hat schon zahlreiche Vorschläge gegeben, wie sichergestellt werden kann, dass die Abstimmenden tatsächlich aktive Teilnehmer der Projekte sind. Jede Variante ist derjenigen vorzuziehen, dass ein nicht legitimiertes Gremium über den Wassern schwebt. --Mautpreller (Diskussion) 18:25, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Könntest du eine oder zwei Varianten kurz beschreiben? --Andreas JN466 19:12, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Mautpreller: Ich fand die mit WP:ANON begründeten Argumente gegen eine Mitgliederorganisation eigentlich immer einigermaßen plausibel. Das WMDE-Prinzip, nach dem jeder gegen eine kleine Gebühr stimmberechtigtes Mitglied werden kann, passt glaube ich für WMF weniger gut, weil die WMF global eine zentralere Rolle für Wikipedia und die anderen Projekte spielt als WMDE. Da besteht ein klares Risiko, dass es über politisch motivierte Massenmitgliedschaften zu Versuchen der Einflussnahme kommen könnte. Eine offensichtliche, auf persönlichen Identitäten beruhende Alternative fällt mir da nicht ein.
Die einfachste Lösung wäre meiner Meinung nach eine veränderte Boardzusammensetzung. Wir wählen ja auch heute mit unseren Benutzeraccounts, ohne personelle Identitäten, nur scheint der tatsächlich erzielte Einfluss irgendwie begrenzt zu sein.
Ein Faktor ist hierbei auch, dass Kuratoriumsmitglieder bei Amtsantritt rechtlich dazu verpflichtet werden, vor allem die Interessen der WMF zu vertreten. Im Wikimedia Foundation Board Handbook heißt das so:
  • Trustees have a fiduciary duty to represent the Wikimedia Foundation's interests above all during their service on the Board—not just the interests of affiliates or certain parts of the communities. (Kuratoriumsmitglieder haben die Treuepflicht, während ihrer Tätigkeit im Kuratorium vor allem die Interessen der Wikimedia Foundation zu vertreten – und nicht nur die Interessen der Affiliates oder bestimmter Teile der Communitys.)
Dieser Umstand dürfte es meiner Meinung nach jedem von uns gewählten Kuratoriumsmitglied erschweren, die Interessen der Community gegen die WMF zu vertreten. Änderungen des Status quo erfordern also erst mal eine Situation, in der man als Kuratoriumsmitglied auf einer soliden sachlichen Grundlage, die jede spätere Verklagung wegen Treuebruchs ausschließt, behaupten kann, dass es wirklich im eigenen Interesse der WMF liegt, Macht abzugeben. Eine solche Situation kann nur entstehen, wenn es eine öffentliche Debatte zu dem Thema gibt, in der die Weigerung, demokratische Prinzipien einzuführen, einen spürbaren Reputationsverlust für die Foundation bewirkt. --Andreas JN466 23:57, 13. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich werde ab jetzt allen Menschen empfehlen, nicht mehr für die WMF zu spenden. Keinen Cent. Das ist für mich jetzt endgültig durch. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 17:13, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Jetzt erst? Ich empfehle seit Jahren das Geld lieber den Obdachlosen vorm Supermarkt zu geben - das Geld kommt zu 100 Prozent an.--RLbBerlin (Diskussion) 09:07, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Bislang habe ich nicht aktiv dagegen gesprochen. Ab jetzt werde ich dies aber tun. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 14:52, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Aber wer hierzulande spendet, kann doch an WMDE spenden (bzw. an die Fördergesellschaft oder wieimmerdasderzeitorganisiertist), es gibt einen eigenen Fundraiser, und WMDE war für die Charter. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 18:47, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass die WMF bestimmt, wie viel von dem in Deutschland gespendeten Geld nach USA geschickt werden muss und wie viel WMDE behalten darf.
Auf dieser Seite zur Mittelverwendung steht jedenfalls, wenn ich das richtig verstehe, dass die gemeinnützige Wikimedia Fördergesellschaft mbH im Jahre 2022 8,8 Mio. Euro an die Wikimedia Foundation geschickt hat.
@Martin Rulsch (WMDE):: Auf der Seite m:Wikimedia Deutschland/Fördergesellschaft steht „Im Gegenzug erhält die Wikimedia Foundation die Hälfte aller Spenden, die in Deutschland anfallen.“. Stimmt das so noch? Der letzte Edit auf der Seite ist von 2010; möglicherweise sollte die Seite aktualisiert oder als historisch markiert werden. --Andreas JN466 19:09, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Liebe Leute, gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 19:29, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
No taxation without representation? ein lächelnder Smiley  --Andreas JN466 19:43, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Spenden sind keine Steuern. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 20:21, 12. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Das ist richtig. Dennoch ist der Vergleich auch in meinen Augen recht passend. Denn aufgrund dessen, was durch unser geleistet Arbeit eingenommen wird, wird der "Staatshaushalt" der Wikipedia bestritten. Aber nicht wie eine Demokratie, sondern wie die spätmittelalterliche englische Monarchie. Die Commons dürfen ein paar Abgeordnete entsenden, am Ende sind sie aber an der Macht nicht wirklich beteiligt. "No taxation without representation" müsste man heute in "No donation without representation" abändern. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 18:44, 13. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Nun spenden aber nicht wir, sondern unsere Leser. --DaB. (Diskussion) 23:33, 13. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ist das so? Ich dachte immer, dass das spenden von Wissen mindestens genauso Teil des Ganzen ist. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 04:33, 14. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Also ich hatte das so gedacht: WMDE hat eigenständig erwirtschaftete Einnahmen, muss aber einen großen Teil davon an die WMF abgeben. Das ist eine Art Besteuerung.
Man kann es aber auch so sehen, dass wir jeden Tag hier unsere Arbeitszeit spenden und deshalb demokratisch repräsentiert sein sollten.
Das Board hat eben bestimmte Riegel vorgeschoben, um zu verhindern, dass allzu radikale Gruppierungen die Macht im Board übernehmen können. Deswegen werden neue Board-Mitglieder nicht direkt gewählt, sondern müssen vor Amtsantritt von den bestehenden Mitgliedern bestätigt werden (siehe Bylaws). Diese Regelung hat auch durchaus nachvollziehbare Gründe. --Andreas JN466 00:13, 14. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Andreas: Die meta-Seite ist falsch/veraltet. Praktisch gesehen muss WMDE jedes Jahr eine Summe X überweise die jedes Jahr um y% mehr wird. Soweit ich die letzte MV richtig in Erinnerung habe, macht das seit Kurzem auch wieder der Verein selbst und nicht mehr die Fördergesellschaft (da hatte sich wohl rechtlich was verbessert). --DaB. (Diskussion) 18:38, 13. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Danke für den Hinweis, DaB. --Andreas JN466 23:18, 13. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Aufzeichnungen Zukunftskongress da!

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Vielen Dank, wird das eigentlich auch noch auf Commons hochgeladen, oder sind wir neuerdings ein Anhängsel von YouTube? Aber gut, ich fände es gut, wenn wir als Community die Fragen und Antworten vom Zukunftskongress auf der WikiCon diskutieren. Aber: Dazu muss irgendjemand eine oder mehrere Session(s) dazu einreichen. Das kann hier über die offizielle Programmeinreichung geschehen oder ggf. auch spontan auf der WikiCon im Rahmen einer Lightning Session. Ohne dass jemand etwas einreicht oder organisiert, wird es nichts dazu auf der WikiCon geben. Wir vom Orga-Team geben nicht vor, was auf der WikiCon erzählt, diskutiert, gefeiert oder zerrissen wird, es ist eure Veranstaltung mit eurem Prgramm! Auch zu allen anderen Themen, die euch interessieren, könnt ihr noch viele Vorträge, Diskussionen, Workshops usw. einreichen, es ist noch deutlich Luft nach oben bei der Zahl der Einreichungen! Bitte hier lang! --Holder (Diskussion) 08:58, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten

Bzgl. youtube: Hast Du schonmal versucht Videos auf Commons hochzuladen - Gängige Formate gehen nicht und ob das Konvertieren mit dem vorgeschlagenen externen Tool klappt ist eher Glücksspiel mit geringer Chance. Meine zaghaften Versuche habe ich inzwischen aufgegeben. ... Wäre vielleicht auch was für die Zukunft; aber ist ja ein altes und bekanntes Problem welches gemessen an UcoC und anderen wichtigen Abkürzungen nachrangig ist ...Sicherlich Post 09:33, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
an der Zukunft wird aber gearbeitet. So steht auf Commons: "ine Neuentwicklung der Upload-Seite, die die Konversion ins OGG-Format automatisch vornimmt, ist derzeit in Arbeit." - also das steht da seit 2013 🤣 - die Zukunft liegt hinter uns ...Sicherlich Post 09:37, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Lieber Holder, wir brauchen vor allem Experten als Referenten - so wir nicht wirklich welche haben. Es ist noch zu viel unklar, wie weit das ist und (wann) geht als Technologie. Das war ja das Schöne am Zukunfts-Kongress, dass die wirkliche Experten eingeladen hatten. Vielleicht hat eine oder einer davon auch Zeit, das noch mal in grösserem Rahmen vorzustellen und dann können wir eine Podiumsdiskussion machen. Wenn wir aber – mich eingeschlossen – von unseren heutigen Wissensständen und Meinungen ausgehen, kann das zu sehr Glaubensdebatte werden. Vielleicht kann ja auch Wikimedia-DE so wie beim letzten Mal in Linz eine Veranstaltung organisieren, die Referenten oder andere noch mal einladen und diesmal das mit der Comunity diskutieren - Szenarien für Implikationen zu finden. Ich wusste in Linz auch nicht, was man sich unter Zukunfts-Kongress vorstellt - mir hat er aber viel Neues gegeben und folglich gefallen. Das ist jetzt kein Schleimen sondern ehrliche Anerkennung. Vielleicht sehen die im "Apparat" von aussen Dinge, die wir nicht sehen können oder wollen und die die Wikipedia, so wie sie ist, gefährden. Einige setzen vielleicht sogar darauf, dass die Zukunft ohne Autoren und die zur Renitenz neigende Community stattfinden wird und muss? Darüber sollte man ehrlich reden, weil wir im gleichen Boot sitzen – schon wegen der Spenden, die alle weiter brauchen und dass es unser Hobby noch lange gibt. --Wortulo (Diskussion) 11:46, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Hallo Wortulo, wir sind als Programm-Orga bereits dran, auch interessante externe Leute anzusprechen. Mir ging es mehr darum, dass wenn wir Ergebnisse aus dem Zukunftskongress weiter diskutieren wollen, auch jemand eine Session einreichen sollte, der/die weiß, was dort diskutiert wurde. --Holder (Diskussion) 12:20, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Das ist wohl schwierig, wenn man nicht weiss, welche Referenten und wie viele ihr gewinnen konntet. Frau Züger solltet ihr unbedingt versuchen. Vielleicht ganz klassisch Vorträge mit anschliessender Diskussion und dann ein Podium? Wortulo (Diskussion) 12:44, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Zum Thema, wer es lesen kann Wortulo (Diskussion) 13:52, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Nicht jede Prognose ist haltbar. Ich bin alt genug, um mich noch an den Hype um Computer Integrated Manufacturing und die menschenleere Fabrik zu erinnern. Mir scheint, statt kühner Zukunftsszenarien auf dünner empirischer Basis wären weit eher Untersuchungen erforderlich, was tatsächlich im Augenblick passiert. Die gibt es, wenn auch nicht viele. Sie sind längst nicht so grandios (oder dystopisch) wie die attraktiv dargebotenen Fortschreibungen der Technikoptimisten (oder auch -pessimisten). Wenn wir Experten hören wollen, dann könnten wir uns zB mal damit befassen, was im Bereich der Chatbots wirklich passiert, was klappt und was nicht klappt, ob dadurch heute menschliche Tätigkeiten überflüssig gemacht oder verändert werden und für welche das zutrifft. Chatbots deshalb, weil hier das Prinzip ist: Stell eine natürlichsprachliche Frage und wenn sie einfach genug ist, kann der Bot sie beantworten. --Mautpreller (Diskussion) 15:02, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Damit wir uns richtig verstehen: Hype ("menschenleer") musst du immer "abziehen" und dahinter schauen. CIM gibts - es gibt praktisch kaum noch Maschinen, Anlagen und Prozesse, die nicht rechnergestützt sind und weniger Menschen brauchen als früher und die auch vernetzter sind.
Wir scheinen uns aber einig, dass wir wirkliche Experten anhören sollten - und denen vielleicht möglichst vorher unsere Fragen stellen? Chatbot ist das "Interface", wie man (Such)anfragen in Zukunft stellt. Was die antworten und wo der Unterschied ist, versteht man aber nur mit den schwerergängigen Konzepten der KI. Kann man ahnen, wenn man in Microsoft Edge normale Suchanfragen, wo Wikipedia besser erkennbar ist mit den "generierten" Textantworten von Copilot dort vergleicht wo auch eine KI von Microsoft (die bauen auch eine) dahinter ist, wo im Idelfall nur noch ein Link unter "weitere Informationen" auf Wikipdia auftaucht. Und wenn man nicht mehr bei uns sucht und man uns auch bei Dritten nicht mehr erkennt, werden wir weniger wahrgenommen und Autoren wie Spenden schwinden? Wir sollten zusammen praktisch "hinter den Hype" um KI schauen, um Zukunft realistisch zu planen. Mich nervt der Hype um KI auch - nur kann da eben auch etwas mehr dahinterstecken. --Wortulo (Diskussion) 19:13, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Nein, CIM gibts nicht und die menschenleere Fabrik auch nicht. CIM ist damals krachend gescheitert. Es ist richtig, dass es kaum mehr Prozesse gibt, die nicht rechnergestützt und vernetzt ablaufen, es ist aber nicht richtig, dass deswegen auf Arbeit verzichtet werden kann. Eher im Gegenteil. Das haben mittlerweile auch die meisten eingesehen, was sich an den ständig steigenden Beschäftigtenzahlen erkennen lässt. Dass z.B. die Einlege-Arbeitsplätze verschwunden sind, die ich (als Ferienarbeiter) bei VW in den 80ern noch kennengelernt habe, ist natürlich richtig, aber die damals projektierte Fabrik, die auf menschlichen Input weitgehend verzichten kann, ist nicht zustande gekommen. Im Gegenteil, die Leute sollen immer mehr einbringen. Nicht das Gleiche wie früher, sondern anderes, aber mehr davon. --Mautpreller (Diskussion) 20:44, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
CIM ist ein Nebenschauplatz, wenns das nicht gäbe, musst du unseren Artikel umschreiben. wahrscheinlich wird das heute auch anders definiert als du es kennst?. Menschenleer hatte ich so nie auf dem Schirm, das waren vielleicht die Siebziger. Wichtiger wäre, dass wir über uns, die Zukunft von Wissensvermittlung/bewahrung und Wissenskonsum "unter besonderer Berücksichtigung der Wikipedia gestern, heute und morgen" reden und so die Wikicon besser vorbereiten. Dazu brauchen wir gute Experten, die uns erklären, was wirklich vor sich geht und zu erwarten ist. --Wortulo (Diskussion) 21:13, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Lektürehinweis: [2]. --Mautpreller (Diskussion) 21:43, 24. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Wortulo zur Information: Theresa Züger hat uns leider abgesagt. --Holder (Diskussion) 17:26, 29. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Schade! Es gibt vielleicht noch andere und vielleicht kann sie jemanden empfehlen, der bezüglich KI nahe an den Entwicklern ist, die versteht und das vor allem allgemeinverständlich gut erklären kann (so wie ich das wahrgenommen habe) @Holder:. Auf meinem zweiten Monitor besiegen wir gerade Italien bei der EM, was man so auch nicht erwartet hätte--Wortulo (Diskussion) 19:39, 29. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Mir ist sehr daran gelegen, dass alle Videos von Veranstaltungen unter Beteiligung oder Mitwirkung von WMDE auch auf Commons landen. Das Haupt„problem“ ist, dass die gaengigen Videobearbeitungstools am Ende ein .mp4 ausspucken, wir fuer Commons aber .webm oder Ogg Theora brauchen. Ich habe intern den Prozess dokumentiert, wie das geht und konvertiere und lade sporadisch auch Videos hoch, von denen mir auffaellt, dass die auf Commons fehlen. Das ist in dem Fall kein Problem, weil ich einfach den Laptop nebenher oder ueber Nacht roedeln lassen kann. Schwieriger wird das, wenn auf einen Schlag ein ganzer Batzen an Videos anfaellt.
Ich kenne die Prozesspipeline des Video Operation Center des CCC und habe schon selber mit der gearbeitet. In der gibt es dann extra dafuer vorgesehene Encoding-Rechner, aus denen am Ende quasi automagisch das rausfaellt, was man haben moechte (wahlweise auch mit Transkript/Untertitel, automatisch generierten Vor- und Abspannen etc). Ich wuerde gerne ganz langsam und behutsam darauf hinarbeiten, dass „wir“ das kuenftig koennen – damit meine ich sowohl WMDE als auch lokale Communities, dann und nur dann wenn sie Lust darauf haben, damit zu arbeiten. --stk (WMDE) (Diskussion) 12:06, 3. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@all zur Erinnerung: MP4 darf gemäß einer 10 Jahre alten Community-Entscheidung nicht hochgeladen werden. Irgendwelche Patentdingse. Ich bin da nicht auf dem Laufenden. MediaWiki kann schon ewig mit MP4 umgehen. Das Converter- und Hochladetool https://video2commons.toolforge.org/ funktioniert meines Wissen aktuell recht zuverlässig. Und bei Angabe eines öffentlichen YouTube-Links wird direkt von dort nach Commons hochgeladen. War in der Vergangenheit leider nicht so. --Raymond Disk. 13:11, 3. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Mein letzter Stand von vor ein paar Wochen war, dass Video2Commons aktuell nicht mehr funktioniert oder zumindest zwischenzeitlich nicht funktionierte, so stehts derzeit auch auf Commons. --stk (WMDE) (Diskussion) 14:09, 3. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Stefan Kaufmann (WMDE) ah? Am 21. Juni habe ich ein kleines Video hochgeladen: File:Geburtstagskuchen 20 Jahre Wikimedia Deutschland.webm. Magst du mal ein Upload versuchen? --Raymond Disk. 15:41, 3. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Und es gab viele weitere Upload mit dem Tool. --Raymond Disk. 15:45, 3. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Okay, spannend. Ich hatte es um den 20.6. nur ueber die Schulter beobachtet, IIRC war das aber auch ein Upload aus einer lokal vorliegenden Datei. Umso besser, dass es offenbar wieder funktioniert! --stk (WMDE) (Diskussion) 15:56, 3. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Hallo @Holder! Youtube war bislang eine Zwischenlösung, die nun aber endet. Nun findet ihr hier alle Aufzeichnungen auf Commons. Liebe Grüße! --Antonia Hohenstein (WMDE) (Diskussion) 15:34, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Weiter oben: "Aber gut, ich fände es gut, wenn wir als Community die Fragen und Antworten vom Zukunftskongress auf der WikiCon diskutieren." Hätte ich auch so gesehen. Aber schon hier auf der Disk-Seite wird praktisch von den vielen Themen und Fragen nur das Aufreger-Thema KI diskutiert. Als das Thema hier aufschlug, war die Frist für das Anmelden von Beiträgen auf der WikiCon schon sehr kurz, offenbar zu kurz. Dann bleibt halt nur die weitere Diskussion auf dem Zukunfts-"kongress" im Rahmen von Wikimedia, nicht Wikipedia. mit Ausnahme vom Thema KI, natürlich. (Vielleicht ist das auch besser so)--Cabanero (Diskussion) 10:22, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Wikimania: Merkwürdige Sprachauswahl

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Man kann sich ja jetzt anmelden, was ich gerade gemacht habe. Im Anmeldeformular wird nach der Erstsprache gefragt, zur Auswahl stehen: Englisch, Spanisch, Arabisch, Französisch, Russisch, Ukrainisch und "Andere". Finde ich doch eine merkwürdige Auswahl, wie ist man wohl darauf gekommen? Nicht einmal Polnisch als Sprache des Gastgeberlands ist dabei, auch nicht Deutsch trotz der im Wikimedia-Universum recht bedeutenden de-WP, auch Sprachen wie Italienisch oder Schwedisch könnte man durchaus erwarten...? Ich frage mich auch, warum überhaupt diese Limitierung, d.h. warum Sprachen unter "Andere" zusammengefasst werden, wäre es für die Organisatoren denn nicht interessant, welche Sprachen vertreten sind...? Nun, dies nur am Rande bemerkt. Gestumblindi 20:10, 29. Jun. 2024 (CEST)Beantworten

@Gestumblindi Hallo! Ich bin Maciej Nadzikiewicz und ich bin ein Freiwilliger und der Hauptorganisator von Wikimania 2024. Entschuldigung für mein schlechtes Deutsch. Die Sprachen im Anmeldeformular sind die Sprachen, für die wir planen live- und online-Übersetzungen. Diese Sprachen sind die wichtigsten globalen und regionalen Sprachen (Wir hatten auch Englisch, Spanisch, Arabisch und Französisch bei der Wikimania 2023 in Singapur). Die Wikimedia Foundation sammelt diese Daten für demografische Aspekte. Ich werde Wikimedia Foundation nach dem Feld "andere" fragen und auf Du zurückkommen, guter Punkt! Bis bald bei Wikimania! Nadzik (Diskussion) 23:57, 29. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
@Nadzik: Hallo Maciej, vielen Dank für die schnelle Antwort! Das ist natürlich eine nachvollziehbare Erklärung dafür, warum gerade nach diesen Sprachen gefragt wird. Aber sicher wäre es für statistische Auswertungen interessant, wenn man nicht nur "Andere", sondern explizit die eigene Sprache angeben könnte. Gestumblindi 00:01, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Die Auswahl ist trotzdem nicht nachvollziehbar. Ukrainisch gehört sicher nicht zu den wichtigsten globalen Sprachen (aus Solidarität mit der Ukraine finde ich es aber trotzdem gut, dass Ukrainisch dabei ist). Da gehört Deutsch schon viel eher dazu. -- Chaddy · D 00:14, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Klassisches Henne-Ei-Problem: Wenige Deutsche kommen (wegen fehlender Übersetzung nach D?) und deswegen wird D nicht angeboten.
Mit Ausnahme von Ukrainisch sind diese Sprachen übrigens sicher wichtiger als Deutsch.
Ich selber hätte übrigens gerne eine Übersetzung ins Vandalische. --König der Vandalen it's a mans wiki (sachlich korrekt) 00:32, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Russisch ist nicht wirklich wichtiger als Deutsch. Letztere wiederum ist die Sprache der zweitgrößten Wikipedia-Community - und gerade deshalb sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass die WMF live- und online-Übersetzungen dafür anbietet, @Nadzik. Wenn ich mich richtig erinnere hatten wir das Problem schon mal, dass es aus unerfindlichen Gründen ausgerechnet für Deutsch kein Übersetzungsangebot gab. Ich bin enttäuscht, dass die WMF weiterhin die zweitgrößte Community ignoriert. Das geht so nicht. -- Chaddy · D 03:15, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Hey! Please pardon me for writing back in English, but while my German is enough to understand your messages, it could be hard for me to write back something good and understandable; I also wouldn't want to offend you by sending some poor quality machine translation.
@Gestumblindi Good point about the statistics. As I mentioned, I raised this internally and will come back to you once I hear anything (at the earliest probably on San Francisco Monday morning).
@König der Vandalen and @Chaddy, German is an important language, both in terms of its speakers and also because it is our second biggest community. However, as organisers we have to work with a limited budget given to us by the WMF. We decided to focus on world's (English, Arabic, French and Spanish) and region's (Russian) most popular languages. Russian was chosen mostly because it is a language understood by a lot of people (especially in older generations) from the CEE, who grew up learning it instead of English; my parent's generation didn't even learn English in school but some of them speak fluent Russian to this day. We also worked with the assumption that Germans (and Poles, Swedes etc) have (in general) better understanding of English that for example people coming from the former republics of the USSR. Please believe that this was not a planned afront to the German language, but a result of cold calculation: trying to maximise our reach using the limited resources.
I hope I explained our thinking and sincerely hope that we didn't offend anyone. I am happy to answer any more questions if there are any! Nadzik (Diskussion) 16:31, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
The WMF would have more than enough money to finance a German translation. :) -- Chaddy · D 21:58, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Deutsch war mal eine internationale Verkehrs- und Wissenschaftssprache. Und beispielsweise im Mittelalter und noch in der Frühen Neuzeit war Deutsch in vielen Regionen sicher wichtiger als Englisch. Und bestimmt wichtiger als Russisch. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 18:50, 5. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ja, das war Deutsch mal. Otto von Bismarck hat in seiner Autobiografie englische Zitate übersetzt weil damals kaum jemand Englisch konnte, aber Französische Zitate wurden nicht übersetzt. Es kann ja schließlich jeder Französisch! Heute ist die Welt anders und in hundert Jahren wird es wieder anders sein. Mal sehen, vielleicht wird Deutsch ja wieder wichtiger: Wichtiges Land im Zentrum der EU, in vielen Nachbarländern wird Deutsch gelernt. Vielleicht bleibt es Englisch oder es wird Chinesisch? --König der Vandalen (Audienz) 19:21, 5. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
P.S.: Wir sollten das Vandalische wiederbeleben! --König der Vandalen (Audienz) 19:21, 5. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Man möchte möglichst gar nicht so viele Deutsche/Deutschsprachige dabei haben. Die sind schon lange viel zu lästig. Die nicken gar nicht brav immer alles ab, was die WMF möchte. Und zu viele waren auch immer bei früheren Wikimanias. Manchmal fast so viele wie Mitarbeiter der WMF ... --Marcus Cyron Mit Ukraine, Israel, Armenien und Iranern 01:47, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Einmal wurden anlässlich der Stipendienvergabe bei der WMF sogar meine Englischkenntnisse überprüft. In diesem Jahr habe ich gar kein Stipendium bekommen und müsste sogar Teilnahmegebühr zahlen. --Regiomontanus (Fragen und Antworten) 03:15, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Das sind einfach nur die UN-Sprachen, außer chinesisch weil von dort niemand kommen kann ohne bei der Heimreise verhaftet zu werden. Dann halt noch ukrainisch, weil das ja nur 300 km von der Ukraine entfernt stattfindet. Wirklich sinnvoll scheint mir die Nutzung der UN-Sprachen nicht zu sein, wenn man ukrainisch dazu nimmt könnte man auch polnisch dazu nehmen. Aus Russland wird auch niemand kommen können, ist aber die erste Fremdsprache von fast allen in Osteuropa. Bei arabisch ist es eigentlich ähnlich wie chinesisch, aus dem meisten Ländern wo es gesprochen wird wird man ebenfalls nicht zu dieser Konferenz reisen können. Die Übersetzungen sind also eher für die im Anschluss veröffentlichten Videos und da kann man dann ja Problemlos noch beliebig viele weitere Übersetzungen hinzufügen. Ich würde eher infrage stellen, ob Liveübersetzungen hier überhaupt sinnvoll sind um man sich den Aufwand nicht sparen sollte und nur die Aufzeichnungen übersetzt. --GPSLeo (Diskussion) 07:45, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Hey @GPSLeo, as above, please forgive me for writing in English, but I wouldn't be able to engage with you meaningfully in German and I wouldn't want to offend you by sending some poor quality machine translation.
As I answered above, we would love to offer more languages: German (as the second largest community), Polish (as my native language) and many more from the CEE and beyond, but unfortunately it is quite costly (we are talking about 5 days of programme, 6-8 hours in each of the 8-9 rooms; the costs quickly add up with every additional language) and we need to work with the budget that we were given. We stood in front of a very hard decision and ultimately decided to focus on world's (English, Arabic, French and Spanish) and region's (Russian) most popular languages. My above message sent at 16:31 offers more understanding.
As to the live translations, last year's Wikimania in Singapore had only 670 people in person, but over 2000 people joined each day to watch Wikimania live. They've asked questions, listened live to the answers, so the live translations greatly benefited them. We would love to offer that to more people in more languages, but we are limited by the resources :/ Nadzik (Diskussion) 16:36, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
@Nadzik: Nein wir sollten dir nicht vergeben, dass du auf Englisch schreibst. Ich halte es für eine grobe Unhöflichkeit, das hier immer wieder Mitarbeiter der Foundation aufschlagen, die meinen wir müssten uns nach ihrem Heimatidiom richten. Ich kann dieses Gerede nicht mehr hören, dass für Übersetzungen und Dolmetschen in die deutsche Sprache kein Geld da sei. Deutsche Autorinnen und Autoren bilden die zweitgrößte (und im Verhältnis zur Anzahl von Muttersprachlern die größte) Community im Wikipedia-Universum. Deutsche Spender sorgen in wesentlicher Weise mit dafür, dass Wikipedia überhaupt existieren kann. Und dann geht die Foundation her und schlägt den deutschen Muttersprachlern sinnbildlich ins Gesicht. Und dies alles gilt in besonderer Weise noch einmal für die Wikimania.
Translation:
No, we shouldn't forgive you for writing in English. I think it's grossly impolite that Foundation employees keep popping up here who think we have to conform to their native idiom. I can no longer listen to this talk that there is no money for translations and interpreting into German. German authors form the second largest (and in relation to the number of native speakers the largest) community in the Wikipedia universe. German donors play a key role in ensuring that Wikipedia can exist at all. And then the Foundation comes along and symbolically slaps the German native speakers in the face. And all this applies once again to Wikimania in a special way. --Lutheraner (Diskussion) 23:44, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Hallo @Lutheraner, ich würde Dir ja recht geben, wenn es sich tatsächlich um einen "Mitarbeiter der Foundation" handeln würde. Du pampst hier aber gerade einen Ehrenamtlichen wie uns an. --Stepro (Diskussion) 01:05, 1. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Tut mir leid, ich hatte bei Hauptorganisator der Wikimania (als den er sich bezeichnet) an einen Beauftragten der Foundation gedacht - aber wer so etwas im Auftrag der Foundation macht, bekommt dann eben auch etwas mit ab. Ich würde mich für so etwas nicht hergeben. --Lutheraner (Diskussion) 01:12, 1. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Hallo @Lutheraner, würdest Du Dich als Teil des Orgateams der WikiCon auch als Beauftragter von WMDE fühlen? Ich muss Stepro da leider beipflichten. --Wuselig (Diskussion) 10:01, 1. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Lutheraner, I am sorry for this situation and understand that you would like more translations available in German. I am however also a volunteer (thank you @Stepro and @Wuselig), not a WMF staff member or contractor. I devoted many of hours of my time to organising Wikimania over the last 18 months, with many more still coming. This is why I wanted to contact you (in English, as my German is probably not better than your Polish), I am spending my free time on this, as do all of you; events is just what I like. I am working on my improving my German, I hope that next year we could have this conversation in your language. I do not speak for Wikimedia Foundation, I can only speak for my team.
When it comes to the role of Germany in Wikimedia, I am 100% there with you. I wish we could offer translations into German, but this is not within my powers. In Katowice we won't be even having the translations to Polish, my native language and the language of the host country, despite tens of attendees. Unfortunately, as organizers we have to work with the budget we were given, however hard it is to make those decision. Please trust me, no one from our team wanted to exclude any community, especially these closest to us.
I made it one of my pillars in this year's Wikimedia Foundation elections that "It is essential to contact users in their native languages", you can read my candidate statement. I am aware of the problem, I understand it, and I really want to change it. Hopefully soon. Nadzik (Diskussion) 12:20, 1. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Hallo Nadzik, herzlichen Dank mal für all die Arbeit, die du und die dein Team leistet. Ich habe schon mehrere Veranstaltungen der dewiki mitorganisiert, mir ist klar, eure ist 10 Nummern größer und mir reichen schon die "kleineren". Beste Grüße --Itti 12:39, 1. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Nadzik: (@Wuselig, Stepro:) zur Kenntnis: Es tut mir leid, dass ich unter Umständen den falschen Gesprächspartner in dieser Frage erwischt habe, ich war von der falschen Annahme ausgegangen, du seiest Mitarbeiter der Foundation. Dafür bitte ich dich um Entschuldigung. Ich weiß zu schätzen, dass du dich für die Wikimania einsetzt. Andererseits ist man auch immer ein wenig in der moralischen Mithaftung für das, was in Institutionen passiert, mit denn man so etwas vorbereitet, zumindest wenn man vom bestimmten Missständen weiß. Ich selbst bin derzeit Mitglied des Organisationteams für unsere WikiCon im kommenden Herbst. Da würde ich mich durchaus - bei Wissen um Missstände- durchaus auch selbst in der Mitverantwortung sehen.
Translation:
I'm sorry that I may have gotten the wrong person to talk to about this, I was under the misconception that you were an employee of the Foundation. Please accept my apologies for that. I appreciate your commitment to Wikimania. On the other hand, you are always a bit morally responsible for what happens in institutions you work with, at least if you know about certain abuses. I myself am currently a member of the organizing team for our WikiCon next autumn. I would certainly see myself as being jointly responsible - if I were aware of the grievances. --Lutheraner (Diskussion) 12:40, 1. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich glaube auch, dass es bei einer solchen Konferenz wichtiger ist, ins Russische und Arabische zu übersetzen als ins Deutsche. Es ist für Teilnehmer, die aus Ländern kommen, wo Englisch wirklich nicht verbreitet ist, sicher auch so schwer genug, an so einer Veranstaltung teilzunehmen. In der deutschen Community-Befragung hatten 62% der Befragten einen Hochschulabschluss. Da glaube ich eigentlich nicht, dass ein nennenswerter Anteil der hier Diskutierenden Englisch nicht einmal versteht und trotzdem unbedingt auf eine internationale Tagung fahren möchte. Keine Ahnung was Du für Mißstände kennst, aber ich halte die Aussagen zur moralischen Mithaftung von anderen Ehrenamtlichen für überzogen. --Ailura (Diskussion) 21:27, 1. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Die genannten Sprachen sind (bis auf Ukrainisch, die Gründe warum das dabei ist, sind wohl anderer Natur) Sprachen, die von sehr vielen Menschen als Zweitsprache gesprochen werden. Es gibt einfach nicht viele Menschen, für die Deutsch die Zweitsprache ist. Insofern haben die gewählten Sprachen eine klar höhere Nützlichkeit, die Konferenz für möglichst viele verschiedene Menschen zugänglich zu machen. --Kritzolina (Diskussion) 21:32, 1. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Hm, Deutsch liegt bei den Zweitsprachen auf Platz 11 weltweit laut Liste der meistgesprochenen Sprachen. -- Chaddy · D 00:42, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Gefragt wird im Anmeldeformular ja zunächst nach der Erstsprache und erst danach, welche weiteren Sprachen man noch beherrsche (mit der gleichen Sprachenliste und "Andere"). Gestumblindi 00:56, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Da liegt Deutsch auf Rang 9. --Marcus Cyron Mit Ukraine, Israel, Armenien und Iranern 02:23, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
(Und damit übrigens sogar ein ganzes Stück vor Französisch. -- Chaddy · D 03:39, 2. Jul. 2024 (CEST))Beantworten
Hindi, Mandarin, Urdu, Indonesisch. Ach komm! Die Sprachauswahl ist rein generisch, eine politische Auswahl, nicht eine sachlich begründete. Sonst wäre die Sprache der Community des zweitgrößtes Projektes dabei. Oder aber die Sprachen, die wirklich am meisten gesprochen werden. Wenn überhaupt könnte ich ja noch akzeptieren, dass es aus historischen Gründen in Polen bis heute noch nicht leicht fällt, ausgerechnet Deutsch auf diese Liste zu setzen. Dann muss man aber fragen, warum dafür Russisch.Aber 60 Millionen Menschen weltweit und damit die elfthöchste Zahl an Zweitsprachlern als "einfach nicht viele Menschen" zu bezeichnen, das haut doch einfach nicht hin. Und jetzt schreibe ich schon wieder was dazu, obwohl es das eigentlich nicht wert ist. Aber ich mag es einfach nicht, wenn als politisches Ausrufezeichen Aussagen getätigt werden, die einfach nicht korrekt sind. --Marcus Cyron Mit Ukraine, Israel, Armenien und Iranern 02:34, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Bei den Zweitsprachler*innen sind es übrigens 60 Millionen bei Deutsch und 74 Millionen bei Spanisch (also nicht so besonders viel mehr). Nur um das mal so in´s Verhältnis zu setzen. -- Chaddy · D 03:42, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Lutheraner I am taking responsibility, this is why I am here, talking with you, addressing your grievances and explaining our reasoning. We couldn't satisfy everyone with the budget we were given. I apologise for this situation. I believe we made the decision that was inclusive for most people (these Wikimedians that are native speakers and those who know one of these languages as the second language).
@Chaddy, @Marcus Cyron using the list you mention: we chose the following languages: English (1st, with 1 453 000 000 global speakers), Spanish (4th, with 548 000 000 global speakers), French (5th, 274 000 000 global speakers), Russian (8th, 258 000 000 global speakers) and Ukrainian (for reasons being: the largest neighbour of Poland with a bit lower understanding of English [than for example Germany]. It is also impossible for many Ukrainians to join us in person (due to martial law), so we wanted to include them in this experience online as much as we can). Mandarin and Indonesian were used as regional languages last year, during Wikimania 2023 in Singapore (in place of Russian and Ukrainian).
If we had money for two more languages, we would probably include Portuguese (9th) and German (12th). We chose languages that will cover the widest possible group of potential Wikimania attendees (both online and in person). As in the previous years, covering the world's major languages gives us a good umbrella for everyone. There will be people from people from South Asia joining in English, and if someone from the global participants doesn't feel comfortable with English, they could join from Latin America in Spanish, from Africa in French, from the old Soviet Republics in Russian and from MENA in Arabic (and many more combinations).
I categorically reject an accusation that we didn't choose German because of "historical reasons", frankly I think this is insulting to us. I myself learned German for many years in High School, Berlin being one of my favourite cities in Europe. There are around 150 000 Germans living in Poland right now, half of them live in Silesia, where Wikimania will take place. In Opole they make up around 7% of the population and there are communities where this number easily crosses 10-20 and sometimes even 25%. Between 1991 and 2023 the German minority had elected representatives to the Polish Parliament. Nadzik (Diskussion) 10:25, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
I think that Polish, as the language of the host country, should have been an absolute must. --Mautpreller (Diskussion) 10:35, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
+1 -- Chaddy · D 15:52, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
I you want to cover the widest possible group of potential Wikimania attendees, so why didn't you choose the language of the second biggest community? Sorry, that doesn't make any sense. -- Chaddy · D 15:51, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Chaddy, once you start thinking about secondary languages (not only the primary one), it does make sense.
It is because most members of the German community are more than statistically likely to reasonably speak and understand one of the languages we offer. The languages we offer are sort bridge languages, allowing us to to cover the widest possible base. By statistics , I am willing to argue that most of potential visitors at Wikimania from Germany (over 55% of the population being fluent in English alone, similar in Austria and Switzerland) will speak at least one of the offered languages (English, Spanish, French or Russian (less likely Arabic)). @Ailura mentioned it above.
If we, for example, stopped offering French and replaced it with German, it would mean that a large population of attendees from Africa would not know a singe language offered at Wikimania. It would not only affect the people in France, but many people worldwide that speak and understand it. I hope this makes sense, I don't know how I could explain it better, I offered more arguments and numbers above. Nadzik (Diskussion) 16:27, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Nadzik: Wo du die Zahl her hast, dasss über 55 % der Deutschen fließend Englisch könnten, wüsste ich mal gerne. Dies widersprich jeglicher Lebenserfahrung.
Translation:
I would like to know where you got the figure that over 55% of Germans are fluent in English. This contradicts all life experience. --Lutheraner (Diskussion) 16:34, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Lutheraner, I don't now have the exact source we used months ago, but it seems consistent with this en.wiki article ([3]). You can also see that at least 80% of German citizens indicate speaking at least one foreign language ([4]). I wish we didn't have to make that decision, but we did have to make it due to limited funds. Nadzik (Diskussion) 16:45, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Dann ist es eine Schande, das die die Foundation nicht genügend Geld rausrückt, das Geld ist ja durchaus vorhanden und wird zu einem nicht unerheblichen Teil von Spendern aus dem deutschsprachigen Raum aufgebracht.
Translation:
Then it is a shame that the Foundation is not handing over enough money, as the money is available and is raised to a not inconsiderable extent by donors from German-speaking countries. --Lutheraner (Diskussion) 16:50, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Mir kommt 55% die englisch sprechen können in Deutschland eher niedrig vor (man braucht für die Teilnahme an einer Konferenz ja kein C2 Niveau). Wenn man dann noch sehr alte Menschen die nicht mehr reisen können und Kinder, die nicht die Zielgruppe sind, abzieht wird der Anteil noch mal größer. Und von denen die kein englisch können kann ein recht großer Anteil russisch und ukrainisch oder auch arabisch. --GPSLeo (Diskussion) 16:49, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Sicher können 55% einigermaßen Englisch - aber hier wurde behauptet, sie könnten es fließend. Das ist einfach Unfug. --Lutheraner (Diskussion) 16:53, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Hier: vielleicht schenkst du dir dann mal weitere Unverschämtheiten: https://www.ef.com/assetscdn/WIBIwq6RdJvcD9bc8RMd/cefcom-epi-site/reports/2023/ef-epi-2023-english.pdf --Denis Barthel (Diskussion) 23:56, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Understanding a foreign language depends on so much variables - a hard to understand accent already can make a huge difference. So, that theoretically more than half of the population can speak English fluently doesn't mean that this also works in reality.
And I don't want any of those languages being replaced. As I mentioned before, the WMF would have enough money to provide more translations. -- Chaddy · D 17:03, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Wenn ich bei Statista den Durchschnitt der sehr guten und ziemlich guten Englischkenntnisse ausrechne, komme ich da ziemlich genau hin, jedenfalls mit der Annahme, dass die Altersgruppen hier gleichverteilt wären (was sich aber durch die überdurchschnittliche Akademikerquote aufheben sollte).[5] --Ailura (Diskussion) 17:48, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Selbst wenn es so wäre - für mich ist das auch eine Frage des Respekts Der Kulturimperialismus des angloamerikanischen Sprachraums ist zwar nicht mehr völlig zu vermeiden, aber da wo die deutsche Sprache einen wesentlichen Beitrag leistet , wie dies in der Wikpedia der Fall ist, sollte man sich nicht alles gefallen lassen. --Lutheraner (Diskussion) 18:08, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Naja. Bei einer internationalen Konferenz kommst Du um Englisch als Verkehrssprache aus ganz praktischen Gründen nicht herum. --Mautpreller (Diskussion) 19:12, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Das ist klar. Aber darum geht es auch gar nicht. -- Chaddy · D 22:20, 2. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
As a German, I find this discussion rather embarrassing and petty.
Nadzik, thank you very much for your great commitment to the organisation of Wikimania. I wish you a great conference! --Holder (Diskussion) 09:05, 3. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Für mich kam die Wikimania noch nie in Frage, da sie immer in den Sommerferien liegt (haben die Leute eigentlich keine Familie?). Das heißt, einmal hätte es geklappt, 2019 in Stockholm, da wollten wir sowieso in den Ferien nach Schweden. Als ich durch das damalige (englischsprachige) Anmeldeformular bin, kam irgendwann die Frage, warum es denn so unglaublich wichtig sei, dass ausgerechnet ich teilnehmen darf, was ich denn beitragen könne, was niemand anders nicht auch könnte (Wird das immer noch abgefragt?). Mir ist damals nichts hierzu eingefallen und ich habe den Stipendienantrag abgebrochen, so wichtig wie diejenigen, die jedes Jahr zur Wikimania fahren, bin ich nicht und war ich auch damals nicht. --Holder (Diskussion) 07:32, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten

Ich habe an der Wikimania jeweils ohne Stipendium teilgenommen (aber nur in Europa: London, Esino Lario, Stockholm und nun also Katowice) und dabei wurde so etwas nie gefragt. Dass eine solche Frage kommt, wenn man ein Stipendium will, kann ich verstehen. An deiner Stelle hätte ich so etwas geschrieben wie "ich kann die einzigartige Perspektive der alemannischen Wikipedia als grenzüberschreitender kleiner Sprachversion einbringen", vielleicht beim nächsten Mal...? :-) Gestumblindi 12:21, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Klar hätte ich so etwas schreiben können, mich hatte nur dieser Zwang zur Selbstbeweihräucherung aufgeregt, und ich hatte es übrigens so verstanden, dass man nur mit einem Stipendium teilnehmen kann (vielleicht war das aber auch eine falsche Annahme). Übrigens sind wir in diesem Sommer dann doch nicht nach Schweden gefahren, sondern nach Island ;-). --Holder (Diskussion) 13:22, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
@Holder: Nein, ein Stipendium ist und war nie eine Voraussetzung. Ohne zahlt man halt die 100 Dollar (das sind aktuell nur 93 Euro oder 90 Franken ;-) ) Teilnahmegebühr selbst und sucht sich selbst ein Hotel, die Flexibilität hat ja auch etwas für sich. Ich hatte mich damals für Esino in einem guten und durchaus günstigen Hotel unten in Varenna mit Seeblick einquartiert, was dank dem Shuttlebus zur Konferenz gut machbar war. Dass der falsche Eindruck entstehen kann, es brauche ein Stipendium, liegt wohl daran, dass die Chapter vor allem die Fristen dafür kommunizieren. Gestumblindi 13:37, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Kommunikation ist alles, wie mir scheint... --scif (Diskussion) 13:46, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
PS: Polen ist übrigens auch schön und etwa das äusserst sehenswerte Krakau mit dem Zug nur eine Stunde von Kattowitz entfernt, da kann man gut ein paar Urlaubstage anhängen :-) Gestumblindi 13:47, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
Hey @Holder! Please once again forgive me for writing back in English. The summer time isn't perfect for anyone, but so wouldn't be almost any other time of they year. I myself think that Poland is much nicer in May or September, but here we are, most people prefer the summer time for it.
As to the question in the scholarships form (scholarship covers the flight, hotels and entry), let me answer you with this year's data. We had over 3600 applications for scholarships and only had resources to send 250 spots (and that already took some magic from our side, it is more than twice the number from 2019). To make any decision on who to send, we have to ask people to tell us a bit more about themselves. While editcounters and on-wiki statistics can tell us a bit, they may be misleading, so some sort of application question/process needs to be present. @K2suvi, our Scholarships Lead, did an amazing job, especially since the task is already hard (how to select only 250 people when many more are great and deserve the spot?). I can tell you that this year we prioritised new people and those who have not been Wikimania scholars before, but even then we had to reject some great people.
@Gestumblindi, you are correct, you can participate in Wikimania without the scholarship, then we don't ask anyone any questions (it wouldn't be fair). Thanks for noting the possible miscommunication, I promise we will include this in the Post Mortem, when we hand our report to the organizers of next Wikimanias (2025 in East Africa and 2026 in France).
PS: I can testify to the fact that Poland is beautiful, even without Wikimania I advise everyone to come and visit :D Nadzik (Diskussion) 16:45, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
“how to select only 250 people when many more are great and deserve the spot?)”: That’s easy: Use a randomized list; it’s the fairest and quickest method. --DaB. (Diskussion) 23:16, 30. Jun. 2024 (CEST)Beantworten
@Holder, Gestumblindi: Wie bereits oben erwähnt, ist die Teilnahme natürlich auch ohne Stipendium möglich. Sollte meine Kommunikation seitens Wikimedia Deutschland in diesem Jahr, die tatsächlich hier im Kurier primär zu den Stipendien und Programmeinreichungen bisher erfolgt ist (einfach weil das die Themen waren, die bisher anstanden) und hier ein falscher Eindruck entstanden sein, dann tut mir das leid. Im Wikimania-Portal, das WMDE gemeinsam mit WMAT und WMCH pflegt, versuchen wir zumindest die wichtigsten Informationen immer auch für die deutschsprachige Wikipedia zu bündeln.
Über die klassischen Förderungen („Stipendien“) zur Teilnahme Wikimedia Deutschland bietet, wie auch in früheren Jahren, zudem die Möglichkeit von sogenannten „Teilstipendien“ an, die eine Übernahme der Teilnahmegebühr ermöglichen (weitere Kosten sind selbst zu tragen). Weitere Informationen dazu sind im WMDE-Community-Portal zu finden. --Sandro (WMDE) (Disk.) 18:10, 1. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Dear @Nadzik, thank you for your politeness and pacience answering our questions. In all honesty, I think that Wikimania is essentially an English language conference. Introducing other languages creates a distinction between "translated languages" and "other languages". And in general, translations in such circumstances have their downsides. And it is expensive, for sure. Therefore, I don't mind that German is not an official language at Wikimedia this year.

I'd say that it is much better to have good conferences for the speakers of one language, like the German speaking WikiCon. Since a couple of years, French has such an international conference as well, and, less regularly, other international linguistic communities.

For the international exchange, I would like to see monolingual conferences with a "guest culture". For example, a Spanish speaking conference could fly in a small group of Arab speakers, who are great orators or teachers but simply don't find it easy to express themselves in English (or Spanish). And then there are translations, Spanish-Arabic. The year next, the conference may have a different guest culture.

Alas, when I proposed a German-Dutch meeting some years ago, the German speaking reaction was rather negative. Most commenters preferred a truly German-monolingual meeting not spoiled by Dutch or English, because those languages would alter the character of the meeting...

I won't be at Wikimania, but I wish you all the best! Ziko (Diskussion) 15:00, 1. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Ich denke, daß man die Bedeutung des Russischen überschätzt in Bezug auf diese Veranstaltung. Russen (von dort) nehmen wohl keine teil. Sie sitzen entweder im Gefängnis oder sind an der Front. Tschechen oder Slowaken sprechen kein Russisch, auch wenn der Himmel einstürzt, wegen 1968. Und die jüngeren haben es nie gelernt. Bleiben Exilrussen. Würde mich interessieren, ob eine Statistik geführt wird, wie oft die russische Übersetzung gewählt wird. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 21:24, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Sprechen vielleicht nicht, aber möglicherweise verstehen sie es besser als Englisch. Und das könnte auch für Ungarn, Rumänen oder sogar ein paar Ostdeutsche gelten. So unsinnig finde ich die Wahl von Russisch nicht. -- Perrak (Disk) 20:57, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Matthiasb, @Perrak, Russian also covers a lot of the CEE region (region of Wikimania 2024). Multiple people from the former USSR speak it better than English, which is even more true for the older generations. Currently around 10% of people who have already registered and who have not selected English, have chosen Russian as their language. In addition, the translations will be available for the online participants, so people from Russia and other countries can still listen to the content in one of the languages they know, even if they physically cannot participate. --Nadzik (Diskussion) 21:28, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
CEE, siehe Mittel- und osteuropäische Länder. Leider völlig unbelegt, und es beißt sich mit Mitteleuropa ("Central Europe") --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 23:24, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Matthiasb, for the sake of Wikimedia, this is the division used (graphic on the right)
Central & Eastern Europe & Central Asia
. You can see more on meta:Wikimedia regions. --Nadzik (Diskussion) 23:30, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Offensively, the Foundation is just as bad at geography as it is classically known in jokes about Americans. --Lutheraner (Diskussion) 23:37, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Tja, dumm, dass man Regionen nicht wählt um Geographieenzyklopädisten glücklich zu machen, sondern um sinnvolle kulturelle, soziologische und (wiki-)historische Einheiten zu bilden. Wo kommen wir denn da hin, wenn sich jeder den Globus so zurechtlegt wie es für die Menschen und Organisationen nützlich ist, statt das Portal Geographie zu fragen? Da muss man mal peinlich auf den Tisch hauen! --Denis Barthel (Diskussion) 00:01, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Yeah, for the sake of Wikimedia, aka original researchor "we make us the world as we like it". Very funny to do this from the 90° degrees East POV from which Southern Greece appears as the westermost point of CEE. That joke is almost as good as putting Uzbekistan, Kirgistan, Kasachstan and Russia in its entiety into Eastern Europe, funnily invented by the WMF only two months after Russia started it's war against european culture. That's embarassing. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 08:02, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Matthiasb, I am able to engage in discussion, but I require basic knowledge about the topic and at least minimal amount of good will from the person on the other side. You argument about Russia and the two months could have only come from the date of the image upload, which tells me a lot about your understanding of my region and the overall situation. The CEE & CA region has been self-organized since at least 2011, you can also see the meta:Wikimedia CEE Hub. The world had to be divided somehow, there is no point of splitting it into more regions than currently (meta:Wikimedia regions), which would only increase the administrative costs. No one from the region has ever had a problem with this division, I don't see why it should be a problem here. --Nadzik (Diskussion) 10:12, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
FYI: I have lived in the Czech Republik for about 18 years so I guess that my understanding of the region has some solid foundation. For the protocol: the map above right is 100 percent product of the WMF, not the CEE hub. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 15:51, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Die Zusammenarbeit der CEE-Länder funktioniert im Wikiversum besser als die meisten anderen Zusammenschlüsse und zwar nicht erst seit dem Krieg. Ob man das als Artikel akzeptieren würde oder nicht. --Ailura (Diskussion) 10:42, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
CEE = Central + Eastern Europa.
Wir reden über CEE + CA. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 18:08, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
CEE + CA ist in der Tat eine Erfindung des WMF Teams das über die Mittelvergabe an Communities und Wikimedia-Organisationen entscheidet. Und ja Matthias, das Ganze lässt sich natürlich nicht so einfach schubladisieren ;-) Braveheart Diskussion 10:35, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
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Kann ich so weitgehend unterschreiben, insbesondere den ersten Satz des letzten Absatzes, ohne die Klammer um das „sinnvoll“, stattdessen das „sinnvoll“ gefettet und unterstrichen. „Wer soll diesen Artikel eigentlich schreiben (können)“, gehört durchaus zu den Überlegungen, die beim Setzen sinnvoller Rotlinks getroffen werden dürfen und auch sollten, insbesondere in naturwissenschaftlichen Artikeln in Zeiten starker Differenzierung und Spezialisierung der Forschungsgebiete. Andernfalls sehen ganze Artikelabschnitte nämlich so aus. Ein derart geballtes Auftreten von Rotlinks ist IMHO tatsächlich zu vermeiden. --Gretarsson (Diskussion) 15:10, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Wäre ich Geologe, wären die Rotlinks für mich ein Hilferuf. ;) --JPF just another user 15:24, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ja, vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Gerade als Geologe und langjähriger Wikipedianer könnte man zu dem Schluss kommen, dass die Priorität bzgl. der Anlage eines Artikels zu einer stratigraphischen Einheit, nur weil sie formal errichtet wurde und in regionalen/nationalen stratigraphischen Tabellen erscheint, ziemlich niedrig ist, und dass man da abstufen und selektiver rotverlinken könnte. Es blieben mit Sicherheit ausreichend Rotlinks übrig.
Übrigens mal was zur Einschätzung der Dringlichkeit solcher „Hilferufe“: Der Artikel Newark-Supergruppe, den ich angelegt hatte, weil ich ihn als definitiv fehlend empfunden hatte (den Namen hört man im Geologie-Grundstudium immer wieder, hat die Gruppe doch in mehrererlei Hinsicht erhebliche erdhistorische Bedeutung), kommt auf nicht einmal einen ganzen Abruf pro Tag (wobei zwei eigenartige Peaks Ende März diesen Jahres das Resultat noch deutlich ins Positive verzerren)… --Gretarsson (Diskussion) 16:52, 6. Jul. 2024 (CEST); nachträgl. erg. 17:03, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ist die Zahl der Artikelaufrufe denn ein Grund für deine Artikelarbeit? Ich kann ja verstehen, dass man sagt, besonders viel nachgefragte Themen sollen auch einigermaßen gut sein. Aber darüber hinaus sehe ich nicht, warum ich meine Arbeit an der Leserzahl ausrichten sollte. Hauptsache es ist ein einigermaßen brauchbarer Artikel da, wenn es Jemanden interessiert. Meine Themenbereiche interessieren weitestgehend Niemanden. Also kann Wikipedia entscheiden, ob sie meint, dass es nicht bedeutend genug ist, oder ob sie nicht nach Leserzahl geht, sondern nach echter Bedeutung. Und damit auch klären, ob ich als Autor überhaupt gewünscht bin. Denn ich werde mich nicht Lederwünschen anpassen. In einem Projekt wie diesem mache ich das, was ich möchte - oder ich mache nichts. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 17:33, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Bingo. Wieviele Leute werden sich pro Tag die Lebensgeschichte des Bermuda-Entdeckers anschauen? Aber es ist eine Frage des Anspruchs auf Vollständigkeit im Wissensangebot, dass auch bei uns bekannt ist, was Juan de Bermúdez sonst so gemacht hat. Manche Leute haben das Buch über die Seefahrer, das ich als Quelle genommen habe auch durchgelesen, andere haben sich nur die bekannten Entdecker zu Gemüte geführt. --JPF just another user 17:39, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Anspruch auf Vollständigkeit ist IMHO ähnlich unrealistisch wie der Anspuch, Artikel zu Spezialthemen und -unterthemen, die in ein hochkomplexes Begriffs- und Terminologiegebäude eingebettet sind (auch hier seien die Naturwissenschaften, aber auch Wissenschaften wie Medizin, Mathematik und Informatik hervorgehoben) für Laien ohne jede Vorkenntnis vollverständlich zu schreiben. --Gretarsson (Diskussion) 18:08, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich habe das Ziel Vollständigkeit. Dass das kaum zu erreichen ist, weiß ich. Dennoch halte ich das Ziel nicht nur hoch, sondern auch für wichtig. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 19:24, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Der Weg ist das Ziel. Und selbst alles omataugliche reicht noch lange. --JPF just another user 19:25, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
„Der Weg ist das Ziel.“ Steht in keiner Weise in Widerspruch zum Ansatz, sich bei Rotverlinkungen auf die wichtigsten fehlenden Artikel zu beschränken. --Gretarsson (Diskussion) 18:41, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Man kann ja ein Ziel haben, dass man nicht erreichen muss. Bei den chemischen Verbindungen wird man noch lange schreiben. ;) --JPF just another user 19:25, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Das Thema ist doch: Sinn und Unsinn von Rotlinks bzw. sinnvolles Rotverlinken. Natürich kann, darf und sollte man, wenn man abwägt, wie sinnvoll ein Rotlink derzeit für ein bestimmtes Lemma ist, da auch die potenziellen Abrufzahlen mit einbeziehen. Im Jahre 2024 sollte IMHO das Augenmerk ohnehin stärker auf der Pflege bestehender und oft auch mehrgelesener Artikel liegen.
Aber um deine Frage zu beantworten. Wenn es um die Anlage neuer Artikel geht, dann ja, dann motivieren mich zu erwartende Abrufzahlen von unter 1 pro Tag nur wenig, mir viele Stunden oder gar etliche Tage unbezahlter Arbeit zu machen… --Gretarsson (Diskussion) 18:08, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Schreibt man die Artikel nicht, weil einen das Thema interessiert und man findet, dass es dazu einen Artikel geben sollte? --2A0A:A541:C031:0:C9C2:F7B7:613B:F875 22:08, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Der Rotlink ist der AUslöser, nicht der Grund. ;) --JPF just another user 18:16, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Genau da, bei solchen Listen, sehe ich gar kein Problem. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 15:17, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich schliesse mich JPF und Gretarsson gerne an, wobei ich Tonium#Stratigraphie gar nicht schlimm finde. Zurückhaltend wäre ich z.B. bei Rotlinks zu literarischen Einzelwerken. Der umseitig als Bermuda-Shorts-Träger abgebildete Claude Froidevaux ist übrigens auch noch ein Rotlink. Es handelt sich offenbar um einen Schweizer Journalisten, der von 1943 bis 2009 gelebt und zur Jurafrage publiziert hat. Vielleicht wäre er relevant? Ein Ping mal an den Jura-Experten Voyager ;-) Gestumblindi 15:20, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Genau bei solchen Listen wie in deinem Beispiel sind Rotlinks ganz besonders sinnvoll und begrüßenswert. -- Chaddy · D 18:07, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Du bist jetzt der zweite, der das einfach so behauptet. Warum soll das denn „ganz besonders sinnvoll und begrüßenswert“ sein im Gegensatz zu einer Priorisierung der fehlenden Artikel und einer entsprechend sparsameren Rotverlinkung, nicht zuletzt dann, wenn die Größe der Gruppe aktiver WP-Autoren, die solche Artikel schreiben können und wollen, gegen null geht? Was genau spricht dagegen, die Praxis bei der Rotverlinkung an die Gegebenheiten anzupassen, statt einfach immer stumpf alles rotzuverlinken was rotverlinkt werden kann? --Gretarsson (Diskussion) 18:55, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich behaupte das nicht einfach so. Das ist seit Anbeginn der Wikipedia so Konsens. Und wir ändern das auch nicht einfach, nur weil eine kleine Minderheit zielgerichtet alle paar Wochen Rotlinks abschaffen oder einschränken will. -- Chaddy · D 00:00, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ja, vor 20+ Jahren wuchs der der Artikelbestand schnell an, auch weil seinerzeit Masse tatsächlich noch wichtiger war als Klasse. Man wollte schnell für viele Lemmata einen Artikel, und es gab noch sehr viele wichtige Lemmata ohne Artikel. Mittlerweile ist das längst nicht mehr so, und die Prioritäten sollten sich eigentlich endlich mal langsam in Richtung Qualität verlagern, statt weitherhin auf neuen Artikeln zu liegen. Wenn man erstmal geschafft hat, diesen gedanklichen Schritt zu vollziehen, dann versteht man auch, dass es eben nicht unbedingt „ganz besonders sinnvoll und begrüßenswert“ ist, alles stumpf rotzuverlinken, was potenziell Lemmafähig ist, wenn die Bläuung eines Großteils dieser Rotlinks auf absehbare Zeit nicht stattfinden wird. --Gretarsson (Diskussion) 18:56, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Absolute Zustimmung von mir. --Denis Barthel (Diskussion) 22:33, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Erstens sehe ich nicht, inwiefern Rotlinks denn Qualität verhindern würden, und zweitens ist es doch völlig egal, ob eine Bläuung auf absehbare Zeit stattfinden wird oder nicht. Wichtig ist zu zeigen, dass da etwas ist, das angelegt werden kann und sollte und dass alle eingeladen sind, das zu tun. Das ist die Grundlage unseres Projektes. Artikel anlegen und Artikel verbessern schließt sich nicht aus, da ist kein Widerspruch. Insofern ergibt dein Argument irgendwie keinen Sinn.
Und was häufig auch vergessen wird: Rotlinks sind auch ein Arbeitswerkzeug, um festzustellen, wo noch welcher Bedarf besteht (und doch, es fehlen auch immer noch sehr viele wichtige Lemmata). Es gibt unzählige Arbeitslisten in diversen Portalen, die auf Rotlinks basieren. -- Chaddy · D 23:45, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich hätte gar nichts gegen so einen Schreibtipp, wenn die Markierung opt-in wäre. Aber so, wie es bisher war, ist es offensichtlich irreführend, verwirrend und daher dysfunktional (siehe meinen Beitrag gestern). Es ist eine Technik, die vor 20 Jahren mal verständlich war, die aber an den heutigen Erwartungen völlig vorbei geht. Wenn du gerne Aufgaben hättest, kannst du dir auf deiner Benutzerseite Themen aus deinem Interessengebiet einblenden lassen. Nach alledem gilt m.E. für solche Rotlinks dasselbe wie für Weblinks: Vom Feinsten. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 23:50, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich hatte nirgends behauptet, dass Rotlinks „Qualität verhindern“ würden. Warum sollten sie? Es sieht i.e.L. unschön aus, wenn ganze Absätze oder Auflistungen rot sind. Vor 20+ Jahren waren die meisten Rotlinks noch Must-haves, heute sind sie Nice-to-haves, und man muss nicht zwingend immer mit einer Warnfarbe drauf hinweisen, dass da ein Artikel „fehlt“. Und mein Argument ergibt natürlich Sinn, wenn du es denn verstündest. Natürlich sind die Anlage neuer und die Pflege bestehender Artikel kein Widerspruch. Die Frage ist, was von beiden im Jahr 2024, bei einem Artikelbestand nunmehr fast 3 Millionen, Priorität genießen sollte, und da bin ich eher bei der Pflege. Und eine Konsequenz aus dieser Priorisierung ist (jedenfalls für mich), dass man beim Rotverlinken zweimal überlegt, ob das jetzt an dieser Stelle wirklich Sinn ergibt, speziell dann, wenn es dazu führte, dass ganze Absätze oder Auflistungen rot würden. --Gretarsson (Diskussion) 15:51, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Besser Rotlinks erstellen (die für mich ganz normal zu Wikis dazu gehören. Ich bin allerdings auch damit aufgewachsen.), als später zu riskieren, dass ein existenter Artikel aus Unwissenheit und weil er damals noch nicht existierte, überhaupt nicht verlinkt ist. --2A0A:A541:C031:0:C9C2:F7B7:613B:F875 22:11, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Lange bestehende Rotlinks führen dann aber meistens zu falschen Verlinkungen, weil in der Zwischenzeit neue Bedeutungen entstehen, die es damals noch nicht gab. Schon vielfach beobachtet. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 22:43, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Das kann auch stimmen. Und das Nachtragen fehlender Verlinkungen und die Korrektur fehlerhafter Links sind ja auch gute Beschäftigungsmöglichkeiten für Leute, die ihre Bearbeitungszahl erhöhen wollen. --109.42.179.160 09:18, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
"Lange bestehende Rotlinks führen dann aber meistens zu falschen Verlinkungen." Also, dafür hätte ich gerne einen Beleg. ;) --JPF just another user 18:18, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Die rechtzeitige Anlage von BKLs kann verhindern, daß unter der Falschannahme, ein Lemma sei eindeutig, mehrere Artikelverlinkungen mit demselben Lemma entstehen.
Das ist ein verwandtes, ganz spezielles Problem. Ich habe schon vor 15 Jahren oder so am Beispiel Alan Taylor gezeigt, daß es entscheidend ist, Mehrdeutigkeit früh zu erkennen und sofort in einer BKL festzuhalten. Das setzt natürkich auch voraus, daß der "Fund" eines roten Links, der bislang in der BKL fehlt, sofort nachgetragen wird. Langfristig kann man davon ausgeben, daß jedes Namenslemma mehrdeutig ist. Irgendwann wird es bspw. einen relevanten Physiker geben, der Konrad Adenauer heißt. Wikidata übrigens erleichtert das Finden mehrdeutiger Lemmata. Etwa weil das dort schon bestehende Grundlemma eine BKL ist oder andere Lebensdaten hat. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 23:11, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

In der Erwachsenenbildung habe ich immer wieder großen Spaß mit der Frage: „Was, meinen Sie, bedeutet es, wenn in Wikipedia ein Wikilink rot markiert ist?“ Einhellige Antwort: „Das ist etwas besonders Wichtiges.“ Wenn ich das Rätsel auflöse, herrscht Überraschung, Verwirrung, Unverständnis: „Es bedeutet, dass der Artikel hinter diesem Link noch nicht existiert. Sie können und sollen ihn selbst anlegen, um Wikipedia zu verbessern!“ – „Darauf muss man erst einmal kommen.“ Und zwar nicht nur einmal, sondern seit über zehn Jahren ist das schon so. Der Rotlink als Zeichen und Appell funktioniert nicht. Er wird nicht als das verstanden, was er für uns bedeutet. Es wäre Zeit, sich einmal etwas anderes auszudenken. Aber das überlasse ich gerne anderen. :) Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 17:19, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Vielleicht funktioniert die Erwachsenenbildung auch nicht. Bei jedem Gespräch über Wikipedia herrscht unwissen, wer in der Wikipedia schreibt und was man selbst machen könnte. Da kommt man natürlich auch nicht auf die Idee, dass fehlende Artikel rot markiert sind. Wikipedia ist halt nicht mehr täglich im TV, wie vielleicht noch 2005/2006. Kein Grund deswegen aufzugeben. --JPF just another user 17:33, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Aber Wikipedia ist viel wichtiger im täglichen Leben als vielleicht noch 2005/2006. Da wundert es schon, dass die Leute noch immer nicht verstehen, wie Wikipedia funktioniert. Natürlich sollen wir informieren und manches läuft von unserer Seite in die falsche Richtung, aber der Anwender hat auch eine Holschuld, zu verstehen, was er vertrauensselig anwendet. Hat da wirklich noch niemand auf einen roten Link geklickt? Und versteht dann nicht, was er dann anstatt eines Artikels angezeigt bekommt? Und dass heute Anwender noch nicht wissen, dass Wikipedia ein Mitmach-Projekt ist und sie selbst den fehlenden Artikel schreiben können, dieselben Leute, die ihre Zeit damit verbringen, einen Beitrag nach dem anderen auf sozialen Plattformen zu schreiben, das fällt mir schwer, wirklich zu glauben. Oder anders herum: Wer Wikipedia als Anwender so wenig verstehen kann oder will, bei dem ist es vielleicht auch gut, dass er nicht selbst aktiv wird. --Magiers (Diskussion) 18:32, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Wikipedia ist so selbstverständlich, dass es nicht mehr in den Medien auftaucht. Das ist das Problem. --JPF just another user 19:27, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Habe ich noch nie gehört und ich habe nun auch schon des öfteren Einführungskurse gegeben. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 17:34, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Rotlinks sind vom Artikelautoren gesetzte Artikel-Wünsche. Da kann man Vollständigkeit anstreben oder versuchen, Prioritäten zu setzen (außerdem ist es ratsam, die Schreibweise abzugleichen). Zum Beispiel Feigenpirol: Wir haben im Lebewesen-Bereich über´n Daumen etwa zwei Millionen Arten, über die Artikel geschrieben werden können, hinzu kommen natürlich die Artikel über alle Gattungen, Familien, etc. Damit sind die meisten Artikel noch nicht geschrieben (alle wären relevant). Ein konsequent rotverlinkter Artikel im Lebewesen-Bereich sieht aus wie Systematik der Nachtschatten. Das hat alles seinen Sinn. Aber ob damit das Ziel, Autoren zum Anlegen neuer Artikel zu animieren, erreicht wird? Ich selbst präferiere daher eher Schwerpunkte. Die Auswahl ist subjektiv, jeder wird sie anders machen. Aber im Bereich der Lebewesen werden wir niemals das Problem haben, noch Lücken zu finden, wo noch Artikel fehlen. Das Problem ist, sie auch zu schreiben.--Meloe (Diskussion) 18:48, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich zugestehe, dass nicht alle Bereiche gleich sind und alles zu vereinheitlichen ist. Auch im Astronomie-Bereich werden natürlich potentielle Artikelzahlen erreicht, bei denen wir in den Geisteswissenschaften kaum mit kommen. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 19:26, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Entscheidend ist doch, dass das Setzen von Rotlinks vor allem dahingehend geprüft wird, ob der Rotlink als Lemma relevant ist- Nichts ist frustrierender für neue Beitragende, wenn aufgrund eines Rotlinks ein Artikel geschrieben wird, auf den dann ein LA gesetzt wird und der in der Folge gelöscht wird. --2001:9E8:2647:8800:4094:7137:F602:F996 20:47, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich behaupte mal, dass die allermeisten Artikel, die sich einen Löschantrag einhandeln, entweder Selbstdarstellungen von u.a. Startups und Lokalprominenten oder Newstickerei sind, also nie jemals (längerfrstig) irgendwo rotverlinkt waren. --Gretarsson (Diskussion) 19:08, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Meloe, wenn ich in einem Artikel über Flora und Fauna an und um einen See schreibe, dann verlinke jede Art, die in dieser Beschreibung vorkommt, ganz gleich ob blau oder rot. (Tendenziell ist letzteres aufwändiger, vor allem bei Übersetzungen, weil man dann u.U. über die nächsthöhere Ebene und den lateinischen Namen arbeiten muß, und dabei ist es verdammt hilfreich, wenn im Gattunsgartikel die zugehörigen Arten nicht nur vollständig erwähnt sondern auch verlinkt sind – Stichwort: Links auf diese Seite). Ich kann doch net verlangen, daß ein Autor aus dem Biologie-Fachbereich alle meine See-, Fluß-, Naturschutzartikel durchkuckt, ob sich noch etwas verlinken läßt? Wir haben kein Tool, mit dem man feststellen könnte, was in einem Artikel zwar vorkommt, aber nicht verlinkt ist. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 22:02, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Als Vorgehen im Prinzip völlig sinnvoll. Wenn die Art genug Bedeutung für das Gebiet hat, dass sie im Gebietsartikel eigens erwähnt wird, ist die Verlinkung zur Art bestens gerechtfertigt, ohne weitere Prüfung. Allerdings sind etliche der dabei erzeugten Rotlinks schlicht Fehlverlinkungen (generell, nicht speziell bei Dir:). Ich gehe hin und wieder solche Artikel durch und versuche das zu richten. Weder der Trivialname noch der wissenschaftliche Name sind ggf. eindeutig. Deshalb ist es riskant, in Bereiche zu verlinken, in denen man sich selbst nicht auskennt. Ich würde es trotzdem weiter so machen.--Meloe (Diskussion) 09:01, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

In fast allen Portalen gibt es bei den Artikelwünschen Most-Wanted-Listen, aus denen hervorgeht, in wie vielen Artikeln auf diesen Rotlink verlinkt wird. Diese Listen führen meiner Beobachtung nach tatsächlich zu Artikelanlagen. Und diese Listen sind vor allem dann brauchbar, wenn relevante Begriffe oder Personen auch verlinkt sind, am liebsten gleich in der richtigen Schreibweise gemäß unseren Namenskonventionen und ggf. mit Patronym. Deshalb begrüße ich den Aufruf, an Rotlinks nicht zu sparen. --Geher (Diskussion) 22:22, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Zumindest die versierten Wikipedia-Autor*innen motivieren sie zur Artikelanlage, und das ist ja auch was wert. Ich unterschreibe den Zusatz "sinnvoll" und "geprüft", denn 15 Rotlinks in einem Artikel sind dann doch wieder nicht sonderlich zielführend. --Grizma (Diskussion) 23:36, 6. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
+1. --Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 18:48, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Grizma Ob 15 Rotlinks wenig, angemessen, viel oder zu viel sind, ist auch vom Artikeltyp und dessen Länge abhängig.In einem langen Artikel wie das Heiliges Römisches Reich wären 15 Rotlinks sicher auf vertretbar, und durchaus zielführend. Aber mir kommen doch etliche Artikel in den Sinn wo ich das „nicht sonderlich zielführend“ bei vielen Rotlinks auch unterschreiben würde. Trotzdem wird es Artikel geben wo das unvermeidbar und zielführend ist 15+ Rotlinks zu haben. Denn über eine Insektenfamilie (z.B. Baumwanzen), sind unter Umständen zig Rotlinks unvermeidbar, will man alle bekannten Arten verlinken. Also muss man es hier Zähne knirschend akzeptieren, denn die Relevanzfrage stellt sich bei dem Thema nicht, die ist gegeben. Denn gerade hier ist es vom Wartungsaufwand her sinnvoll, auch alle Arten zu verlinken, auch wenn es am Schluss mehr Rot- als Blaulink gibt. Wie steht es aber in einem Gemeindeartikel eine Bach zu verlinken der Rot wird? Ja, da ist durchaus die Frage gerechtfertigt "muss das verlinkt sein?". Denn ein Bach ist Gegensatz zu den Arten im Baumwanzen Artikel, nicht das Hauptunterthema eines Gemeindeartikels.--Bobo11 (Diskussion) 21:07, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Gibt es ein Tool/Liste zum Sammeln dieser Rotlinks? Wenn ja, leise sich die Relevanz auch schneller klären. Was nicht relevant ist, kann auch kein Rotlink sein.--Tobias ToMar Maier (Diskussion) 01:07, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Das ist ein anderes Thema. Dass irrelevantes nicht rotverlinkt gehört steht hier, denke ich, außer Diskussion. --Gretarsson (Diskussion) 19:08, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Bedarf für ein Neuaufrollen dieser Rotlink-Thematik kann ich nicht erkennen. Nach meinem Eindruck besteht ein passabler modus vivendi in dieser Hinsicht. Da ich selbst seit meinen frühen Projekttagen Rotlinks als ärgerliche Blindgänger fürs Publikum sehe und darin wenig Motivation für etablierte Schreibende ausmache (da sind die projektinternen Wunschkonzerte vielleicht eher wirksam), möchte ich jeder inflationären Rotlinktendenz eine klare Absage erteilen. Vor allem sollte auch bei dieser Gelegenheit Rücksicht genommen werden auf die Artikelersteller und deren Verlinkungspraxis. -- Barnos (Post) 19:18, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Der Erstautor hat ohnehin schon zu viele Privilegien und es gibt aus gutem Grund kein Eigentum an Artikeln. --Bahnmoeller (Diskussion) 16:47, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ja. D.h. wäre es doch gut das Ganze schon bei Setzen eines Rotlinks abzuhandeln und nicht erst bei einem geschriebenem Artikel.
--Tobias ToMar Maier (Diskussion) 19:57, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Gretarssons Beitrag war gemeint. Dort hatte ich auf Beantworten geklickt. --Tobias ToMar Maier (Diskussion) 20:01, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Selten dumme Diskussion. Das Setzen von Rotlinks erfüllt mehrere Aspekte. Zum einen geht es darum, den einzelnen Portalen ein Hilfsmittel zu geben (via "PetScan") welche Artikel vordringlich fehlen. Zum anderen kann man davon ausgehen, daß die Leute, die Rotlinks setzen, sich ganz gut überlegen, was sie verlinken und auf was für ein Lemma sie es legen.

  • @Bobo11: Natürlich muß im Ortsartikel der Bach verlinkt sein, an dem der Ort liegt, ist er doch der Grund, warum es den Ort überhaupt gibt. Ohne Bach keinen Ort. Da der Gemeindeartikel üblicherweise die Geographie der Gemeinde beschreibt, muß da der Bach natürlich auch rein, ebenso wie die Nationalstrasse, die da hindurch führt. Und ja, auch der Bahnhofsartikel gehört verlinkt, zumindest dann wenn er relevant nach Ansicht des Bahnportals ist, wichtige Bau- und Kulturdenkmäler sowieso.
  • @Grizma: Mir ist nicht ganz klar, warum 15 Rotlinks "nicht sinnvoll" sein sollten. Aus welchem Grund solltest du einen von dir geschriebenen Artikel regelmäßig dahin überprüfen, ob ein Artikel, den du nicht rot verlinkt hast, inzwischen blau geworden ist? Und überhaupt, mit welchem Werkzeug willst du das machen? Umgekehrt gilt übrigens auch, mit welchem Werkzeug sollte ein Autor eines neuen Artikels feststellen, ob der Link auf den neuen Artikel flächendeckend gesetzt ist? Es ist dann schon die Aufgabe desjenigen, die 15 roten Links zu setzen und nicht die desjenigen, der einen der 15 roten bläut, festzustellen, in welchen sieben der demnächst drei Millionen Artikeln dieser bislang nicht verlinkt ist. (Davon unberührt, daß er von sich aus den einen oder anderen Artikel im Kopf hat, in dem er den von ihm gebläuten Artikel noch verlinken könnte.)
  • @Barnos: Ich habe geographische Artikel geschrieben, da werden 50 oder 60 rote Links gesetzt. Gebe mir einen vernünftigen Grund dafür, warum ich das nicht so machen soll, sondern diese 50 oder 60 Links erst zu setzen, wenn der jeweilige Artikel schon geschrieben wurde. Im Zweifelsfall fordert mir das jede Menge Überprüfungen ab und zusätzliche Edits. Ich habe demnächst 200.000 Edits, etwa 40Prozent davon im Artikelnamensraum. Ich habe es nicht notwendig, meinen Editcount damit hochzutreiben, Links zu setzen, die andere vergessen haben. Das Nichtverlinken schafft künftige Mehrarbeit und zwar vor allem von denBenutzern, die dafür eigentlich keine Zeit haben. Wer heute, im Jahre 23 der Wikipedia immer noch Rotlinks ablehnt, hat das Funktionieren der Enzyklopädie immer noch nicht verstanden. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 21:55, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
+1 -- Chaddy · D 23:55, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
+1 wenn das Lemma (bzw die genaue Formulierung) klar und eindeutig relevant ist, spricht mehr für einen rotlink als dagegen. --Hannes 24 (Diskussion) 13:21, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Manche mögen Rotlinks nicht, weil sie daran erinnern, wie unvollständig die deutsche Wikipedia noch ist. Genauso wichtig wie das Setzen von Rotlinks ist es aber auch, bei neuen Artikeln immer zu prüfen, wo diese noch nicht verlinkt sind.--Sinuhe20 (Diskussion) 22:12, 7. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Ist vielleicht ein wenig off-topic, aber dennoch: Kann man Rotlinks eigentlich zählen und Statistik mit den Ergebnissen betreiben, wie man das mit den Zahlen für die "fertigen" Artikel tun kann? Gruß --Ringwoodit (Diskussion) 08:20, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Ja, aber nicht nach Belieben. Man kann zum Beispiel zählen welche roten Links in einer Kategorie oder einem Kategorienbaum vorhanden sind.
  • Diese Suche zeigt, daß 627 Artikel in Kategorie:Ort in Texas und Unterkategorie von 633 Artikeln mindestens einen roten Link habne, sodaß sechs Artikel keinen einzigen roten Link haben.
  • Diese Abfrage ergibt, daß in den vorgenannten 627 Artikeln insgesamt 2123 Rotlinks vorkommen.
  • Nur 853 Rotlinks sind es, wenn man Rotlinkaufrufe in Vorlagen (Navileisten etc.) wegläßt.
Man kann es jeweils noch so einstellen, daß nur die angezeigt werde, die mindestens x-mal verlinkt werden, wobei X jede natürliche Zahl sein kann. Man könnte z.B. mit der Minimalanzahl roter Links = 2 erreichen, daß rote Links, die nur im Countyartikel angezeigt werden, weggelassen werden. Das ist aber keine exakte Wissenschaften, weil "nur" eine hohe Zahl von Countyartikeln die Orte im County vollständig nennt, vielleicht 80 Prozent oder so, aber für den Rest stimmt das halt nicht. Kommt halt darauf an, was man machen will. Für weitergehende Fragestellungen braucht es dann andere Programme, wie Tabellenkalkulationen usw. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 00:40, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Danke Dir! :-) --Ringwoodit (Diskussion) 08:24, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Bei Sportler:innen haben wir die Situation, dass sie erst relevant werden, wenn sie keine Junioren mehr sind. Das führte zu der Frage, ob man sie schon vorher verlinken sollte oder nicht. Rotlinks könnten zu der Ansicht führen, dass die Person schon relevant ist oder relevant werden wird. Daher ist es einerseits sinnvoll, die Namen nicht zu verlinken, bedeutet aber auch, dass man später prüfen muss, ob sie relevant geworden sind - bei Verlinkung allerdings umgekehrt auch. -- Nicola kölsche Europäerin 09:03, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Ich habe schon mehr als einen Artikel bedauernd gelöscht, den ein Neuling deshalb angelegt hat, weil es einen Rotlink auf ein (noch) nicht relevantes Lemma gab. Insofern: Bitte solche Rotlinks auf alle Fälle vermeiden!
Ansonsten stimme ich zu, Rotlinks sind wichtig und sinnvoll, wenn sie mit Verstand gesetzt werden. Also dann, wenn die Relevanz zumindest sehr wahrscheinlich ist, und wenn der Link als solcher im Artikel sinnvoll wäre, wenn der Zielartikel existierte.
Was den Einwand von Aschmidt weiter oben betrifft: Das Problem habe ich so auch noch nie gehört. Sollte es tatsächlich so sein, leiße es sich am einfachsten dadurch beheben, dass Rotlinks für reine Leser (also unangemeldete Benutzer) nicht angezeigt werden (für angemeldete als Opt-In natürlich auch). Hat natürlich unter Umständen wieder Nachteile für die Nachwuchsgewinnung. -- Perrak (Disk) 20:43, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Die Frage ist ja auch immer, wann jemand relevant ist. Wenn es Veröffentlichungen über denjenigen gibt? Ich denke beispielsweise nicht, dass eine Petronia Iusta an sich oder nach den Kriterien für lebende Personen relevant wäre, aber als interessantes Forschungsthema der Alten Geschichte und einzigartiges überliefertes Beispiel eines womöglich alltäglichen Rechtskonfliktes im Römischen Reich ist sie natürlich ein relevantes Artikelthema. --109.42.179.160 09:16, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Rotlinks sind auch hilfreich, damit man vermeidet das nachdem man einen Artikel erstellt hat, dann hundert Artikel mit Kleinständerungen beglücken muss. Nicht nur, dass man die dann erst mal finden muss, sondern eben dann enorme Mehrarbeit auf der Schippe hat. Die demotivation einen Artikel zu schrieben steigthalt mit dem Aufwand, und wenn der Aufwand eben nicht nur aus Quellensuche und dem schreiben selbst besteht, sondern ebenfalls aus dem Massenhaften nacharbeiten von anderen Artikeln landen wichtige Artikel sehr weit unten auf der Prioritätenliste. Schlimm genug schon, falls man sich nach dem erstellen des Artikels ein anderes Klammerlemma rausgesucht hat, denn dass heisst dann gern mal zahlreiche Korrekturen.--Maphry (Diskussion) 16:54, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Wieviele hochrelevante, superwichtige und mithin bereits in hunderten Artikeln rotverlinkte Lemmata sollte das konkret betreffen? Einige wenige Tier-, Pflanzen- oder Mikrobenarten, ja, mag sein. Aber sonst? --Gretarsson (Diskussion) 15:35, 11. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Neben und nach allem, was man immer schon gegen Rotlink-Anlieferungen einwenden mochte, kommt heuer noch hinzu, dass man der KI innerhalb des Projekts kaum besser das Feld bereiten könnte. Wer’s denn mag, gebe seinem Affen also reichlich Zucker! -- Barnos (Post) 11:34, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Die Abstimmung zur Ratifizierung der Charta der Wikimedia-Bewegung geht zu Ende

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Hallo allerseits,

Hiermit möchten wir freundlich daran erinnern, dass die Abstimmungsphase zur Ratifizierung der Charta der Wikimedia-Bewegung am 9. Juli 2024 um 23:59 UTC endet.

Falls du noch nicht abgestimmt hast, hole das bitte auf SecurePoll nach.

Für die Wahlkommission der Charta,

RamzyM (WMF) 05:45, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Okay, ich wollte der Charter eine Chance geben. Hatte schon dementsprechend abgestimmt. ABER dann File:Wikimedia regions - Central & Eastern Europe & Central Asia.svg entdeckt, das hat mir den Rest gegeben. Man kann doch nicht dreieinhalb Jahrzehnte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs genau diese Teilung Europas in Ost und West wieder aufbauen? Ich meine, es ist zwar bekannt, daß in Amiland Probleme vorhanden sind bei der Unterscheidung von Czechia und Czeczenia, aber wer bitte kommt auf die Idee Wikimedia-Regionen (und hier geht es auch um Geld) nach überkommenen politischen Vorstellungen festzulegen? Im großen und ganzen ist das blaue Gebiet nix anderes als der Warschauer Pakt, von einigen Abweichungen (Türkei, Zypern, Griechenland und Ex-Jugoslawien) abgesehen. Hat die WMF das Trump'sche Weltbild übernommen? Ne, liebe WMF, ich kann dieser Charter nicht zustimmen. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 08:35, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Matthiasb: An dieser Aussage ist wahrscheinlich jeder einzelne Punkt sachfalsch:
  • Die CEE-Region wurde von Freiwilligen vor 20 Jahren gegründet (siehe Projektseite) und fungiert seit 2012 unter diesem Namen (Beleg). Weder hat die WMF diese Regionen gezogen noch hat sie damals, seitdem oder heute darauf einen Einfluss genommen. Es ist ein Zusammenschluss von Freiwilligengruppen, die sich selbst organisieren, um irgendwann auch mal eine ähnliche Unterstützung zu erhalten wie du und andere wie Lutheraner, die hier weiter oben die Freiwilligen angehen und sich über ihr Engagement lustig machen, schon erhalten. Sie kämpfen als Ehrenamtliche für ihre Sichtbarkeit, bei der Geldvergabe und im internationalen Machtspiel. „embarrassing“ ist in dieser Diskussion wirklich nur das, was ihr hier aus reiner Unkenntnis und Verachtung gegenüber der Foundation schreibt, auch wenn ihr damit aber andere Ehrenamtliche aus weniger privilegierten Communitys trefft. Ich schäme mich!
  • Die Wikimedia Foundation hat weder die Charter entworfen (auch dies waren vornehmlich Freiwillige, die 2021 von der internationalen Community gewählt wurden; Unterstützung gab es von WMF-Mitarbeitenden, aber auch das WMF-Board hat die Entwürfe oftmals erst bei der Veröffentlichung erstmals gesehen und konnte dazu Feedback geben) noch begrüßen die WMF-Zuständigen den aktuellen Entwurf (Beleg). Das wurde jetzt x-fach umseitig (Beispiel) und auf der Kurierdiskussionsseite durchgekaut. Die WMF lehnt sie voraussichtlich ab, weil sie Macht teilen müsste und sich selbst als gerechter in der Entscheidung als ein von Community-Gruppen wie dem CEE mitentwickelten globalen Entscheidungsgremium mit direkter Wahl aus den Communitys (anders als beim WMF-Board) empfindet. Die Argumentation hier ist vollkommen widersinnig zur Realität.
    Ist die Charter, so wie sie aktuell entworfen wurde, perfekt und ohne Kritik? Nein, natürlich nicht – immerhin müssen ja auch drei Seiten hier glücklich gemacht werden: WMF, Wikimedia-Organisationen und globale Community. Ist es besser als das, was aktuell da ist? Diese Entscheidung mögen doch bitte alle Stimmberechtigten noch bis heute Abend treffen und an der Ratifizierung sich beteiligen. Wer gestern im Community-Forum dabei war, hat die Infoseiten zum besseren Verständnis gesehen: Zusammenfassung, Analyse der Auswirkungen (beides aktuell leider nicht auf Deutsch verfügbar), FAQ. Gern beantworte ich dazu Fragen oder vermittle an Menschen, die sich besser damit auskennen als ich. Grüße, —Martin (WMDE) (Disk.) 12:30, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Vielen Dank für dein exzellentes Statement, Martin. Manchmal ist es wirklich bedrückend, wie beharrlich gegen jede Erläuterung und Aufklärung immer wieder die selben Fake-Erzählungen aufgetischt werden. Fast wie bei Trumpanhängern. --Denis Barthel (Diskussion) 12:38, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ne, liebe WMF, ich kann dieser Charter nicht zustimmen. Die WMF stimmt der Charter auch nicht zu. Matthias, stehst du nun auf der Seite der WMF? --König der Vandalen (Audienz) 13:27, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Nein, nicht wirklich. Und das ist ein Dilemma.
@Martin Rulsch (WMDE): Die Sprachengruppe, die 2004 die CEE-Region gegründet hat, entspricht geographisch-politisch ziemlich genau der EU-Erweiterungsgruppe von 2004, mit Ausnahme von Griechisch (Griechenland ist Mitglied seit 1981), dem fehlenden "Zypern" (weil griechische/türkische Sprache), Bosnisch (BiH immer noch Kandidat) und Serbisch (weil Serbien mit samt seinem Nationalismus auf Jahre hinaus nicht Mitglied wird).
Die von mir kritisierte Karte Datei:Wikimedia regions - Central & Eastern Europe & Central Asia.svg ist von User:Guillaume (WMF) und nicht von Ehrenamtlichen aus dem CEE-Raum. Sie deckt ein Gebiet ab, daß zu 95 Prozent oder so den Warschauer Pakt abdeckt, man darf gerne mit File:Map of Warsaw Pact countries.png vergleichen. Die Unterschiede betreffen das frühere Jugoslawien, Griechenland und die frühere DDR. Sie wird auf folgenden Seiten verwendet, wobei ich die Übersetzungsunterseiten weglasse:
Während letztere Seite ausweislich der Versionsgeschichte ausschließlich ein WMF-Proukt ist, wurde die Regionen-Seiten anfänglich noch von Nicht-WMF-Benutzern bearbeitet, spätestens aber in diesem Edit von der WMF gekapert.
Wikimedia Foundation Funds Regions
Nun kann man Europa nach unterschiedlichen Gesichtspunkten sortieren, etwa nach Nordeuropa, Westeuropa, Südeuropa, Mitteleuropa, Südosteuropa und Osteuropa, was alles seinen Grund hat, man kann sicher auch daüber diskutieren, warum man Österreich, Deutschland und die Schweiz jeweils zu Mitteleuropa dazuzählt oder warum nicht, aber eine Konzeption basierend auf dem Kalten Krieg ist suboptimal.
Und ob das der Sichtbarkeit dieser kleinen Sprachversionen hilft, bezweifele ich auch ganz stark. Auf der Karte rechts sehen die polnischen tschechischen, slowakischen, etc. Sprachversionen jedenfalls nicht gerade sichtbar aus.
Und, das auch @Denis Barthel, nicht immer, wenn ich über etwas meckere, ist das ein Grund dafür, sich über mich aufzuregen. Es könnte auch mal ein Hintergrund vorhanden sein, den ihr nicht auf dem Schirm habt. Grüße --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 15:23, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Wow. So viel Ignoranz und Verleumdung der Entwicklung der letzten 35 Jahre, nur um einen Punkt zu machen. Mathias, das war jetzt echt peinlich. Du sprichst hier sowohl den Ländern ab, dass sie sehr wohl selbst für sich entscheiden können, was sie für richtig und sinnvoll erachten, als auch dass du gar nicht die starken Veränderungen dort im oben genannten Zeitraum wahr nehmen möchtest. Denn das ist eben alles andere als eine Einheitsfront. Dennoch haben sie sich - aus Gründen - zusammen geschlossen. Da jetzt Dinge rein zu interpretieren, die nicht nur an der Realität vorbei gehen und widersinnig sind, sondern am Ende für alle dort beteiligten Ehrenrührig, weil du ihnen paternalistischerweise absprichst selbst entscheiden zu können und überhaupt zu wissen, was sie da tun. Es gab schon viele gute und viele schlechte Beiträge in der Diskussion. Aber das ist ein ein Spitzenplatz bei den gemeinen. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 16:10, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
@Matthiasb: weißt du, ich habe das Vergnügen gehabt, viele Menschen aus diesen Regionen kennengelernt zu haben. Und so gut wie niemand aus der Region CEE hat sich über diese Regionenaufteilung je beschwert. Die einzige mit bekannte Stimme, die regelmäßig der WMF unterstellt, sie wäre zu doof, vernünftige Regionen zu etablieren, stammt von dir, einem deutschen Wikipedianer. Merkst du, was mein Punkt ist? --Denis Barthel (Diskussion) 16:24, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
(BK) Du kannst gern auch anders schreiben, dass du dich geirrt und im Ton vergriffen hast. Die WMF hat ihre Förderregionen anhand der vorhandenen Community-Initiativen aufgesetzt und dann natürlich die Graphiken dazu erstellt. Wodurch da irgendeine deiner Aussagen gestützt werden soll, erschließt sich mir nicht: CEE ist entstanden, bevor im sonstigen Europa gemeinschaftliche Initiativen wie Wikimedia Europe aufgekommen sind, und natürlich Jahre bevor es die WMF-Förderungen so gab. Weil anders als im restlichen Europa noch nicht lauter Wikimedia-Vereine gegründet waren, dies aber durch den Haifa letter 2011 der WMF und dem daraus folgenden bis 2015 geplanten Moratorium für neue Wikimedia-Vereine (bis dann das System der User Groups eingeführt wurde, die den größten Teil auch von CEE stellen) entwickelt wurde; siehe bspw. Fundraising Discussion. Mich wundert es nicht, dass Rest-Europa dann zu einer Grant-Region zusammengefasst wurde. Und warum es für Freiwillige in Nicht-Ostblock-Staaten einfacher war, Wikimedia-Vereine zu gründen, und warum dies im Ostblock vielleicht nicht der Fall war, sodass sie sich dann zusammenschließen konnten, muss ich dir bei deiner Kenntnis dieser Lage vermutlich nicht erklären. – Übrigens, dies traf auch Wikimedia Belgium, das sich längere Zeit nicht gründen durfte, weil die WMF dies untersagt hatte (vgl. diesen Signpost-Beitrag zu mehr Hintergründen). Gern jedoch zu den anderen Regionen: Der ESEAP-Hub ist aus der ESEA-Community-Initiative entstanden (im Nachgang der Wikimania 2013), die lateinamerikanischen Wikimedia-Freiwilligen und später auch -Gruppen haben Iberocoop im Nachgang der Wikimania 2009 in Argentinien gegründet (dass dann europäische Länder nicht mehr in der WMF-Region dabei sind, wird hoffentlich niemanden wundern), die nordamerikanischen Freiwilligen treffen sich zur WikiConference North America (verstehen den Begriff aber inklusive Mexiko und der Karibik; warum die WMF das geändert hat, kannst du sie ja fragen – mir fallen da schon ein paar Argumente ein), MENA gibt es unabhängig als Begriff, den indischen Subkontinent ebenso usw.). Jede dieser Initiativen ist ehrenamtlich entstanden und von größtenteils ehrenamtlich organisierten Vereinen und User Groups getragen, bis heute. Die Gründung der Wikimedia-Förderregionen fand 2021 statt (Beleg). Lange, lange nachdem sich im Wikiversum solche Regionen schon durch ehrenamtliches Engagement ausgeprägt hatten (man sieht in diesem Diff, wie die WMF-Region an CEE angeglichen wurde). Die Aussage, dass die WMF die Welt in Förderregionen willkürlich-wild aufgeteilt habe, bleibt weiterhin sachfalsch. Und deine Angriffe gegen die Ehrenamtlichen der CEE-Region, die sich für diese Zusammenarbeit entschieden haben, per Marcus’ und Denis’ vorherigem Kommentar unverschämt und übergriffig. Grüße, —Martin (WMDE) (Disk.) 16:33, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ähem, wo bzw. worin habe ich irgendeinen oder allgemein die CEE-Ehrenamtlichen angegriffen? Vielleicht solltest du, wenn es abgekühlt hat meine Beiträge noch einmal lesen. Und dann etwas weniger überheblich reagieren, deine persönlichen Angriffe bezüglich Unverschämtheiten und Übergriffigkeiten darfst du dann gerne auch weglassen.
Dann fällt dir vielleicht auf, daß es mir gar nicht um CEE geht, sondern um die willkürliche Zusammenfassung von Mitteleuropa und Osteuropa mit Zentralasien, und ich kann mir nicht vorstellen, daß das so von irgendwem zwischen Tallin und Sofia vorgeschlagen oder gar gewollt war. Das kommt nämlich hierher bzw. der Erkenntnis, das man Zentralasien schlichtweg vergessen hatte. Anbetracht der Tatsache, daß Zentralasien islamisch geprägt ist und andererseits die CEE-Länder stark römisch-/orthodox-katholisch geprägt sind, kann ich mir kaum vorstellen, daß die CEE-Communities sich selbst für diese sagen wir Allianz entschieden haben.
Das Argument, für Menschen im "Ostblock" sei es im 21. Jahrhundert schwerer, [Wikimedia-]Vereine zu gründen, ist schlicht Unfug. Das Vereinswesen in Tschechien etwa geht zurück bis in die Habsburgerzeit. Das Gesetz aus dem Jahr 1964 wurde 2012 völlig neu gefaßt. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 18:05, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
“That joke is almost as good as putting Uzbekistan, Kirgistan, Kasachstan and Russia in its entiety into Eastern Europe, funnily invented by the WMF only two months after Russia started it's war against european culture.” m:Wikimedia Central and Eastern Europe: Wikimedia Russia ist Teil von CEE seit 2013, die kasachische Gruppe seit eben dieser Zeit beobachtend (Beleg; 2019 als User Group aus gegründet), seit 2015 machen sie beim vereinenden CEE Spring mit. Du darfst dir gerne einmal vorstellen, dass Menschen auch über deine religiösen Scheren hinaus miteinander ehrenamtlich im Wikiversum arbeiten können und sich dies nicht von einem Matthiasb vorschreiben lassen. Und von einer Wikimedia Foundation auch kaum, sofern sie nicht wie rund um den Haifa letter dazu gezwungen werden (was es für Wikimedia-Organisationen gerade im „Ostblock“ zuvor belegter Weise natürlich erschwert hat, neue Organisationen zu gründen, weswegen Allianzen wie im CEE, das nie sich gegen Unterstützungen aus Westeuropa und Zusammenarbeit mit Zentralasien verteidigen musste, im Interesse der Ehrenamtlichen waren). Bitte erst die Fakten richtig ziehen und dann deine „jokes“ verteilen. Der zitierte Satz von dir ist weiterhin sachfalsch. —Martin (WMDE) (Disk.) 18:38, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich sage es jetzt zum letzten Mal: es geht nicht um CEE, sondern um das Konstrukt CEE plus CA, letzteres bekannt als Zentralasien. Nimm das bitte zur Kenntnis. Dieses Konstrukt als Witz zu empfinden, ist nach meinem Verständnis von Meinungsfreiheit von dieser gedeckt und bedarf keiner Anwürfe jeglicher Art. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 19:02, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Und Du möchtest jetzt also der Usergroup aus Kasachstan vorschreiben, dass sie sich der ESEAP anschließen muss weil es nicht in Dein Weltibild passt, wenn sie noch freiwillig mit Menschen aus anderen Ex-Sowjetrepubliken reden? --Ailura (Diskussion) 19:10, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Die ganze Diskussion ist allein schon deswegen komplett sinnlos, weil an Projekte in vielen dieser Ländern auf absehbare Zeit ohnehin keine direkten Grants gehen werden können. Löscht man Russland, China, Afghanistan und Iran (bei den Anderen wie Kasachstan und Turkmenistan weiß ich nicht wie viel dort geht) aus der Karte bleibt dort sowieso nicht mehr viel übrig. --GPSLeo (Diskussion) 19:52, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Noch eine Ergänzung zur Geographie: Aus Zentralasien kommt eigentlich nur nach Norden in Richtung Russland. Im Osten ist der Himalaya und danach China und im Süden sind Afghanistan und Iran durch die man aktuell nicht einfach so durch reisen kann. --GPSLeo (Diskussion) 19:58, 9. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Geographie ist für die Organisation vollkommen nebensächlich. Logistik, Kultur, historische Zusammenhänge. soziologische Ähnlichkeiten und nicht zuletzt Wikiähnlichkeiten, das ist maßgeblich. Wer ernsthaft glaubt, ein Atlas wäre ein nützliches Instrument, um das Wikiversum zu strukturieren, hat selbst einen Riesenwitz erzählt. --Denis Barthel (Diskussion) 00:06, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Könntet Ihr vielleicht alle mal verbal abrüsten und die gegenseitigen Beleidigungen unterlassen? Danke. --Stepro (Diskussion) 00:23, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Denis, alles ist Geographie. Verkehrsgeographie, Kulturgeographie, Historische Geographie, Sozialgeographie, all das sind etablierte Fachbereiche. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 09:44, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ja klar, etwas, dass ich Zollwurf immer wieder sage, aber was hat das mit dem freiwilligen Zusammenschluss CEE zu tun, dem Du diesen Zusammenschluss untersagen möchtest? --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 10:05, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
CEE + CA, wie oft denn noch?! --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 14:00, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Warum willst Du ihnen jetzt auch noch den Namen vorschreiben? --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 14:34, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Erst willst Du ihnen verbieten, sich überhaupt freiwillig in anderen Grenzen als von Dir genehmigt zu organisieren, jetzt dürfen sie auch nur nach Matthias Gnaden benannt werden, das wird ja immer schöner. --Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 14:35, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Auch das hatte ich bereits verlinkt. Sowohl räumlicher Zuschnitt als auch Name der CEE + CA sind eine Erfindung der WMF. Vergleiche hiermit. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 16:07, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ach, von mir könnten die auch Südbaden, Südkorea, Südamerika und den Südpol in einer Förderregion zusammenfassen oder Blaubeuren mit Blauvelt, ist doch völlig egal, wichtig ist vor allem, dass die Beantragung und Genehmigung von Fördergeldern für alle fair ist. --Holder (Diskussion) 16:58, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Sowohl Kasachstan als auch die Turksprachen und auch Wikimedia Russland sind Mitglieder von Wikimedia CEE, auch wenn sie sich dort nicht oder nur zum Teil befinden. In anderen Ländern aus der WMF-Liste gibt es AFAIK keine Gruppe, aber das sollte ja kein Grund sein, es aus dem Förderprogramm auszuschließen. Dein Vorwurf ist also, dass die WMF die Region korrekt bezeichnet? --Ailura (Diskussion) 18:20, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Wikipedia-Projekt Bamberger Islam-Enzyklopädie (BIE): immer noch einzigartig

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Danke für den Artikel und Dank an PaFra für dieses wunderbare und nachahmenswerte Projekt! --Andrea (Diskussion) 06:59, 8. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

U4C Special Election - Call for Candidates

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You can find this message translated into additional languages on Meta-wiki. Hilf bitte mit, in deine Sprache zu übersetzen

Hello all,

A special election has been called to fill additional vacancies on the U4C. The call for candidates phase is open from now through July 19, 2024.

The Universal Code of Conduct Coordinating Committee (U4C) is a global group dedicated to providing an equitable and consistent implementation of the UCoC. Community members are invited to submit their applications in the special election for the U4C. For more information and the responsibilities of the U4C, please review the U4C Charter.

In this special election, according to chapter 2 of the U4C charter, there are 9 seats available on the U4C: four community-at-large seats and five regional seats to ensure the U4C represents the diversity of the movement. No more than two members of the U4C can be elected from the same home wiki. Therefore, candidates must not have English Wikipedia, German Wikipedia, or Italian Wikipedia as their home wiki.

Read more and submit your application on Meta-wiki.

In cooperation with the U4C,

-- Keegan (WMF) (talk) 02:02, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

You don't have to notify people who are not allowed to be elected. It is useless. --Achim Adotz (Diskussion) 09:08, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Not everybody on this page must have the german wiki as his homewiki. Perfectly legitimate information sharing by the wmf guy. Be outraged about something else.--Perfect Tommy (Diskussion) 10:26, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
+1, man kann sich auch wirklich über alles aufregen... Das ist eine Massennachricht, mit der hunderte Projekte via meta:Distribution list/Global message delivery benachrichtigt wurden. Dass darunter drei sind, für die die Nachricht weniger relevant ist, dürfte vertretbar sein – zumal die generelle Info (es gibt bald Nachwahlen für die unbesetzten Plätze, wo wir natürlich auch abstimmen können) ja auch für dewiki User interessant ist. Im Übrigen soll es auch Kurierleser geben, deren home wiki eines unserer deutschsprachigen Schwesterprojekte oder Commons, Wikidata usw. ist, die also als Kandidaten in Frage kämen.
Die deutschsprachige Wikipedia ist durch die reguläre Wahl vor drei Monaten bereits mit 2 von 16 Plätzen im U4C vertreten, dort also schon gut repräsentiert (ebenso wie enwiki und itwiki, die auch schon jeweils 2 Vertreter im U4C haben). Nun sollen noch Kandidaten aus anderen Projekten kommen, um mehr verschiedene Perspektiven repräsentiert zu haben. --Johannnes89 (Diskussion) 10:30, 10. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Die angesprochenen Risiken sind brisant (Kinderrechte, Kinderschutz).

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Sind sie es? Nein. Es sind dieselben wie bei Erwachsenen. Change my mind. --−Sargoth 19:46, 13. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
(Überschrift von Atomiccocktail nachträglich geändert)

Die Risiken sind vor allem rechtlicher Natur. Wenn ein Gericht entscheiden würde, dass der Artikel Pornographie nur nach Altersverifikation gelesen werden darf hätten wir ein massives Problem. Beim Verhalten von Beitragenden untereinander, was in dem Bericht fast primär diskutiert wird, sehe ich auch erhebliche Risiken, allerdings für alle Altersgruppen. --GPSLeo (Diskussion) 20:16, 13. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Mir ist nicht ganz klar, wie man sich dieser Thematik nähern kann. Das muss schon ganz genau aufgedröselt werden, von wo und wie man Gefahr für Kinder ausmacht, beziehungsweise ausgemacht hat, möglichst mit nachvollziehbaren Beispielen, verständlich erklärt. Gruß --2A02:8108:473F:90A0:28C5:8F0B:CD69:2501 21:16, 13. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Das größte Problem ist ja, dass wir von einem rechtlich gesehenen Zeitrahmen von 18 Jahren im Leben eines Menschen reden. Und da fängt das Problem schon an. Was für 6-jährige Kinder angemessen sein mag, ist es für 16-jährige noch lange nicht. Mehr noch - dadurch, dass durch die Entwicklung im Recht beiderseits des Atlantiks die Kindheit mittlerweile nahtlos von der Geburt bis zur willkürlichen Erwachsenschaft mit dem zumeist 18. Geburtstag reicht, ist auch eine früher einmal so gesehene Übergangsphase "Jugend" kaum noch realistisch in der Gesetzgebung vorhanden. Klassisch gesehen haben "Kinder" (ich meine hier Pre-Teenager) auf Wikipedia eigentlich auch gar nichts zu suchen. Und danach sehe ich nicht, was hier problematisch sein sollte. --Marcus Cyron Wikipedia – Mitläufer gesucht, Autoren verachtet, Haltung unerwünscht. 21:55, 13. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Letztlich werden ggf. Juristen entscheiden, welche komplizierte und kryptische Warnformel da drüber stehen muss, damit das rechtssicher ist, und in welchem Schriftgrad. Also ein Baustein mehr.--Meloe (Diskussion) 08:47, 14. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ich glaube nicht, dass es weitreichende Eingriffe geben wird. Vielleicht müssen wir einen Baustein akzeptieren, den die Foundation vorgibt, vielleicht gibt es einen Jugendschutzhinweis im Impressum, so what. Einen Zwang zur Altersverifikation - etwa wie bei Youtube - erwarte ich auch nicht. Und die Regelungen gelten ja zunächst wohl nur für die EU-Länder, also warum sollte die Foundation die EU-Vorgaben zum Anlass nehmen, globale Vorschriften durchzusetzen. Das ist ja gar nicht nötig. LG --Andreas Werle (Diskussion) 09:37, 14. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Liebe Leute, ich denke schon, dass die Risiken für Kinder erheblich sind. Je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto mehr fällt einem auf. Zum Beispiel, wie mir Lukas Mezger mal erzählt hat: Es ist nicht einmal sicher, ob Kinder überhaupt unter einer freien Lizenz veröffentlichen dürfen. - Manche Probleme sind allgemeiner Natur, wie eben Kinder auf Real-Life-Veranstaltungen, andere sind wiki-spezifischer. Und sicher, die WMF hat "Kinder" erst einmal im Sinne von "nicht volljährig" verwendet, aber "12" ist ja noch mal was anderes als "16", auch rechtlich. Was die Folgen für die Wikipedia sein können... Alterscheck? Nicht auszuschließen. Ich denke als näheren Schritt eher an eine Art Bildfilter. Ziko (Diskussion) 12:45, 15. Jul. 2024 (CEST)Beantworten

Was hat sich da gegenüber den Diskussionen zu WP:Bildfilter geändert? Ist freies Wissen inzwischen gefährlicher geworden? --Magiers (Diskussion) 13:16, 15. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Was soll dieser Versuch, mit einer angeblichen Gefährlichkeit der Wikipedia für Kinder Wind zu machen? Scheinprobleme und Überbesorgnis wie allenthalben in den USA, aber sie sollten dort bleiben. Und hier wird geraunt. Wir hatten nicht nur die Diskussion um Bildfilter schon, auch die um die Vulva auf der Hauptseite fällt mir dazu ein. Vielleicht sollten wir auf der Wikicon auch mal über enzyklopädische Zensurlust sprechen. Von der angeblichen Frühsexualisierung mal abgesehen. --Aalfons (Diskussion) 13:48, 15. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Dann sollte man evt noch im Auge behalten, Kinder und Jugendliche informieren sich über Sexualität, usw. definitiv irgendwie und irgendwo. Da ist es vermutlich nicht die schlechteste Art, sich in einer Enzyklopädie zu informieren. --Itti 13:55, 15. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Ja. Das seh ich auch so. Kinder und Jugendliche, die nichts über Sex wissen wollen, dürften rar gesät sein. Da sind wir keine üble Adresse. --Mautpreller (Diskussion) 14:08, 15. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Das Problem sind Moraltraditionen, bei denen "gewisse" Körperteile und Merkmale nicht benannt werden, sondern schamvoll umschrieben. "Das da unten", oder so. Das führt dann dazu, dass uns gelangweilte Kinder vormittags in irgendwelche Artikel das Wort "Penis" schreiben. Sie haben ein "böses" Wort gelernt und nun sich getraut, es "laut zu sagen". Das ist für mich eher das Problem. Nicht das Foto eines Penis welches ein Kind sehen könnte, was zumindest Jungs auch ziemlich sicher vorher schon mal gesehen haben dürften. Egal in welchem Zustand. --Itti 14:24, 15. Jul. 2024 (CEST)Beantworten
Inhaltlich stimme ich da auch vollkommen zu. Wir müssen aber halt auch die Regulierungsbehörden davon überzeugen dass unser Ansatz der richtige ist. --GPSLeo (Diskussion) 14:24, 15. Jul. 2024 (CEST)Beantworten